Käsekuchen - die besten Rezepte

Der beste Käsekuchen der Welt ist natürlich ein Familien-Rezept. Doch wer in Sachen Käsekuchen Neues wagen will, sollte diese Rezepte probieren!

So gelingt der perfekte Käsekuchen

Ob raffiniert oder pur - mit diesen einfachen Tricks gelingt der Kuchen:

  • Mit Puddingpulver oder Käsekuchenhilfe lässt sich zunächst einmal verhindern, dass die Quarkmasse oder Käsecreme in der Mitte des Kuchens einsinkt, wenn man ihn backt. Außerdem verhindert das Abkühlen im ausgeschalteten Ofen, dass der Kuchen zusammenfällt. Dafür den Ofen einen spaltbreit öffnen. Viele Bäcker schwören auch auf folgende Methode: Den Kuchen nach der Hälfte der Backzeit zwischen Rand und Füllung einschneiden und für ein paar Minuten draußen lassen, bevor er wieder in den Ofen kommt.
  • Eischnee macht die Masse besonders locker. Der Eischnee sollte allerdings nicht zu steif geschlagen werden, sonst reißt die Oberfläche leicht ein.
  • Um zu verhindern, dass der Kuchen zu dunkel wird, die Oberfläche einfach für die restliche Backzeit mit Backpapier abdecken.
  • Wer es noch fluffiger mag, hebt geschlagene Sahne unter. Achtung: Die Sahne macht den Käsekuchen noch gehaltvoller, als er ohnehin schon ist: Ein Stück Käse- oder Quarkkuchen kann es schnell auf 400, 500 Kalorien oder mehr bringen.
  • Für ein schönes Finish und eine glänzende Oberfläche sorgt erhitzte Aprikosen-Konfitüre, die abschließend mit einem Pinsel auf den Kuchen aufgetragen wird (Aprikotieren). Wichtig: Die Konfitüre muss noch heiß sein und der Kuchen selbst sollte backofenwarm sein.

Der Star auf dem Kaffeetisch

Bei diesem Kuchen kann wohl keiner 'Nein' sagen: Käsekuchen hat sich lange bewährt und kann in vielen leckeren Varianten gebacken werden. Im Sommer setzen wir auf den Erdbeer-Orangen-Käsekuchen während wir es uns im Winter bei köstlichen Cheesecake mit Spekulatiusboden gemütlich machen. Und auch die klassische Variante als Käsekuchen mit Sahne schmeckt einfach himmlisch. Grund genug, sich ganz bald durch all die köstlichen Rezepte zu schlemmen. Mit unseren Schritt-für-Schritt-Anleitungen gelingen sie garantiert.

Was macht den Käsekuchen aus?

Klar, ohne die Zutaten Butter, Zucker, Eier und Mehl als Grundlage geht nichts. Aber schon bei der Käsemasse, die dem Käsekuchen seinen Namen verleiht, scheiden sich die Geister: Sie kann aus Quark gemacht sein, aus Mascarpone oder Ricotta. In den meisten Fällen ist ein Käsekuchen zwar ein Quarkkuchen - aber selbst bei dem muss man sich zwischen Vollfettstufe, Halbfett- und Magerquark entscheiden.

Auch um den richtigen Teig für Käsekuchen gibt es Glaubenskriege: Die einen schwören auf Käsekuchen mit einem Boden aus Keksen, die anderen bevorzugen ihren Käsekuchen mit Mürbeteig, mit Kakao oder ohne. Puristen machen ihren Käsekuchen sogar ohne Boden - für den ultimativen, schnörkellosen Käsekuchen-Genuss. Sie würden ihren Teig nie mit Mandarinen, Streuseln oder Rosinen aufpeppen, wie experimentierfreudigere Bäckerinnen es tun.

Käsekuchen ohne Boden zubereiten

Käsekuchen ohne Boden funktioniert ein wenig anders: Hier werden die Zutaten der cremigen Quarkmasse mit Weichweizen- oder Maisgries vermengt, was eine gewisse Stabilität verleiht. So kommt die Masse in der Springform aufs Blech. Anschließend wandert der Kuchen in den Ofen.

Was viele nicht wissen: Käsekuchen kann man sogar kochen. Naja, nicht ganz, aber wenigstens die Zutaten - Milch, Zucker und Butter - werden mit Stärke zu einer festen Creme gekocht, bevor mit Pflanzenöl vermengter Quark oder Frischkäse untergerührt wird. Zieht man dann unter die heiße Masse noch geschlagenes Eiweiß, erhält man eine traumhafte Konsistenz, die sich gut auf dem Teig backen lässt.

Cheesecake: amerikanischer Käsekuchen

In den USA schwört man auf eine etwas kompaktere Käsemasse. Der klassische amerikanische Cheesecake wird mit Doppelrahmfrischkäse zubereitet. Und damit noch nicht genug der Besonderheiten: Für den berühmten Strawberry Cheesecake, der sogar in den 1960er Jahren in das US-Bevorratungsprogramm für den Atomkriegsfall aufgenommen wurde, wird der Käsekuchen nach dem Backen noch mit einer süßen Erdbeercreme bestrichen. Diesen No-Bake-Erdbeer Cheesecake solltet ihr einmal ausprobieren.

Omas Käsekuchen ist der beste, oder?

Die Rezepte für Käsekuchen werden in vielen Familien seit Generationen überliefert. Und die Töchter und Enkelinnen sind sich sicher: Keine backt so einen guten Käsekuchen, wie Mama oder Oma ihn gebacken haben. Wer trotzdem mal einem neuen Rezept eine Chance geben will, findet hier köstliche Inspirationen - mit und ohne Boden, für die Springform oder fürs Blech, aber immer lecker! In 90 bis 120 Minuten steht dann ein köstlicher, selbstgebackener Käsekuchen auf dem Tisch, der unwiderstehlich lecker schmeckt.

Fotos: Mark Seelen

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