Pflaumenkuchen: Unsere liebsten Rezepte

Pflaumenkuchen ist herrlicher Spätsommerkuchen! Die besten Rezepte aus der BRIGITTE-Versuchsküche stellen wir euch in unserer Rezept-Strecke vor.

Welche Pflaumen eignen sich für den Kuchen?

Grundsätzlich könnt ihr Pflaumenkuchen mit allen Pflaumen backen, die ihr in die Finger bekommt. Aber: Es gibt etwa 2.000 Pflaumensorten und jede hat ihre Eigenarten. Einige Sorten verlieren zum Beispiel viel Wasser, sodass der Kuchen feucht wird und durchweicht. Am besten wird Pflaumenkuchen, wenn ihr ihn mit Zwetschgen backt. Idealerweise sollten sie schon ziemlich reif, aber nicht zu weich sein.

Ein bisschen hängt die Wahl der Pflaumen aber auch vom Geschmack ab. Es gilt: Frühe, saftreiche Pflaumen verlieren beim Backen eher ihre Süße; Zwetschgen, die später reifen, werden beim Backen eher süß. Natürlich kann man aber auch mit ein bisschen Puderzucker nachhelfen, wenn der Kuchen zu sauer geraten ist. Ob der Pflaumenkuchen matschig wird, hängt aber eher vom Teig ab als von den Pflaumen.

Wie weicht Pflaumenkuchen nicht durch?

Ein guter Trick, wenn ihr verhindern wollt, dass euer Obstkuchen matschig wird: Streut vor dem Belegen fein gemahlene Kecksbrösel auf den Teig oder bestreicht den Boden mit Pudding. Der Pudding (z.B. Vanillepudding) fungiert als Schutzwall und nimmt die Flüssigkeit der Pflaumen auf, sodass sie nicht in den Teig gelangen.

Es hilft aber, wenn ihr bei der Wahl der Früchte zu Zwetschgen statt zu frühen Pflaumen greift. Die einzelnen Früchte sollten dabei nicht zu weich sein. Schneidet die Pflaumen dann in zwei Hälften und legt sie immer mit der Innenseite nach oben auf den Kuchen. So gelangt die Flüssigkeit nicht in den Kuchenboden.

Und last but noch least: Bestreut euren Kuchen immer erst ganz am Schluss mit Zucker. Er entzieht den Früchten sonst den Saft und lässt ihn durchweichen.

Wie lagert man Pflaumenkuchen am besten?

Pflaumen- oder Zwetschgenkuchen eignet sich nicht besonders gut zum längeren Lagern. Weil er relativ feucht ist, neigt er dazu, schnell zu schimmeln. Er sollte deshalb möglichst bald nach dem Backen verzehrt werden. Spätestens am zweiten Tag gehört der Kuchen in den Kühlschrank, auch wenn das den Hefeboden hart und trocken machen wird. Besser ist es, den Kuchen portionsweise einzufrieren und dann – je nach Bedarf – aufzutauen.

Kann man Pflaumenkuchen einfrieren?

Ja, unbedingt! Wenn ihr es nicht schafft, den ganzen Pflaumenkuchen zeitnah zu verzehren, ist es am besten, ihn portionsweise einzufrieren. Idealerweise legt ihr zwischen die einzelnen Lagen ein bisschen Folie oder Backpapier, damit sie beim Auftauen nicht aneinander kleben.

Besonders lecker: Nach dem Auftauen und vor dem Servieren noch einmal kurz aufbacken (ein paar Minuten bei 160 Grad Umluft). So wird er wieder richtig luftig und die Streusel herrlich knusprig. So schmeckt Pflaumenkuchen immer wie frisch gebacken! Alternativ erfahrt ihr hier, wie ihr Pflaumen einkochen könnt.

Übrigens: Probiert auch unser leckeres Pflaumenmus und unsere Pflaumenmarmelade.

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