Mürbeteig - ein Teig für jede Gelegenheit

Es geht doch nichts über einen leckeren Mürbeteig! Er bildet nicht nur die Grundlage für viele Plätzchen-Rezepte, sondern wird auch sonst beim Backen sehr häufig verwendet. Grund genug, zu lernen, wie es richtig geht.

Mürbeteig: Einfach, lecker und vielfältig!

Mürbteig ist aus der Backstube nicht wegzudenken! Egal ob für leckere Plätzchen-Rezepte und Kekse zur Weihnachtszeit oder als Boden für Obsttorte, Kuchen, Tarte oder Quiche - das Grundrezept ist simpel und kann für allerlei Leckereien genutzt werden.

Mürbeteig: Das Grundrezept

Zutaten für 4 Portionen Mürbeteig

  • 150 Gramm Weizenmehl
  • 150 Gramm Dinkelmehl
  • 100 Gramm Puderzucker
  • 200 Gramm Butter
  • 1 Ei
  • Mehl (zum Ausrollen)

Mürbeteig zubereiten:

  1. Weizenmehl mit Puderzucker und Dinkelmehl mischen.
  2. Die gekühlte Butter wird mit einer Gemüsereibe geraspelt und zügig mit kalten Händen unter die Mehl-Puderzucker-Mischung geknetet.
  3. Das Ei unter den Teig kneten. Danach den Mürbeteig in Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Für die Plätzchen:

  1. Etwas Mehl auf einem Backpapier verteilen, die Hälfte des Teiges darauf ausrollen. Stempel auf den Teig drücken, anschließend Plätzchen ausstechen oder normale Plätzchenformen verwenden.
  2. Teigreste entfernen und das Backpapier auf ein Blech ziehen.
  3. Plätzchen bei 190 Grad Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen bei 12 Minuten backen.
  4. Den restlichen Teig ebenso verarbeiten.
Rezepte: Mürbeteig

Mürbeteig: Rezept für den Grundteig

Das Rezept für Mürbeteig setzt sich aus wenigen Zutaten zusammen: Butter, Zucker und Mehl. Zur Lockerung des Teiges wird außerdem noch Ei hinzugegeben. Als einfache Faustregel kann man sich folgendes Mischverhältnis merken: Auf 1 Teil Zucker kommen 2 Teile Butter und 3 Teile Mehl.

Anstelle von Zucker kann auch Puderzucker verwendet werden. Dieser löst sich besser auf und macht dadurch den Teig feinporiger. Wer es etwas herber mag, ersetzt einen Teil des Weizenmehls durch Dinkelmehl. Für deftige Tartes oder Quiches wird der Zucker allerdings weggelassen. Dafür gibt man etwas Salz hinzu, wodurch der Mürbeteig schön herzhaft wird.

Tipp: Mürbeteig kann auch eingefroren werden. Hierfür den Teig ausrollen und in einem Gefrierbeutel ins Gefrierfach packen.

Mürbeteig: So gelingt er garantiert!

Bei der Zubereitung gibt es einiges zu beachten: So zum Beispiel, dass die Butter bzw. Margarine direkt aus dem Kühlschrank kommen sollte. Denn: Ist sie zu weich, wird der Teig klebrig. Vor dem Verkneten empfiehlt es sich, die Hände unter kaltem Wasser abzukühlen. Außerdem sollte man sich beim Vermengen der Zutaten beeilen: Wird zu lange geknetet, bildet sich durch die Feuchtigkeit der Butter und der Eier das Klebergerüst des Mehls aus und macht den Teig zäh. Der Mürbeteig soll allerdings schön zart und weich sein – wie das Wort „mürbe“ auch schon ausdrückt. Daher ist Eile geboten und alles muss zügig verarbeitet werden.

Natürlich kann zum Verkneten auch ein Knethaken verwendet werden, allerdings sollte man zum Schluss nochmal kurz alles mit der Hand vermengen, damit eine homogene Masse entsteht. Anschließend wandert der Teig für eine Stunde in den Kühlschrank, erst danach lässt er sich gut ausrollen. Zusätzlich sollte etwas Mehl auf Arbeitsfläche und Nudelholz gestreut werden - so lässt sich das Ausrollen erleichtern.

Mürbeteig blindbacken – so geht’s!

Blindbacken bedeutet, dass der Mürbeteig zunächst im Backofen vorgebacken wird. Andernfalls könnte die Flüssigkeit der Füllung den leckeren Mürbeteig aufweichen. 

Der Name der Technik erklärt sich damit, dass der Teig noch ohne Füllung "blind" vorgebacken wird. Stattdessen beschwert man ihn zum Beispiel mit Hülsenfrüchten. Dafür wird der ausgerollte Teig in eine gefettete Form gegeben. Um Luftbläschen vorzubeugen, kann der Mürbeteig mehrmals mit einer Gabel durchlöchert werden. Anschließend legt man Backpapier auf den Teig und beschwert dieses wiederum mit getrockneten Hülsenfrüchten, wodurch Blasen vermieden werden.

Mürbeteig, der später mit Füllung erneut gebacken werden soll, backt auf diese Art 10-15 Minuten im vorgeheizten Backofen. Wird der gebackene Mürbeteig hingegen nur mit frischen Zutaten belegt, sollte er 15-20 Minuten backen und vor der Befüllung komplett auskühlen. 

Tipp: Die getrockneten Hülsenfrüchte müssen nach dem Backen nicht weggeworfen werden, sondern können wiederholt zum Einsatz kommen. Sie sollten allerdings ausgekühlt sein, bevor sie wieder in ein Behältnis gefüllt werden.

Mürbeteig – ein Rezept, viele Möglichkeiten!

Für viele Plätzchen liefert Mürbeteig das Grundrezept: Mit etwas Zitronensaft bzw. Zitronenschale und Vanillezucker oder auch Zimt und Backpulver kann die Rezeptur für Mürbeteigplätzchen nach Belieben variiert werden. Entweder lassen sich dann Plätzchen mit Förmchen ausstechen oder der Teig kommt in einen Spritzbeutel und bildet die Grundlage für leckeres Spritzgebäck

Für Torten und Kuchen hingegen muss der Teig in die jeweilige Form gebracht werden. Für eine Springform beispielsweise muss man den Mürbeteig rund ausrollen. Dabei sollte er einen etwas größeren Umfang als die Springform haben, um den Rand des Teiges noch an den Seitenwänden andrücken zu können. Gleiches gilt für herzhafte Kuchen aus dem Ofen: Auch bei einer Tarteform sollte der Mürbeteig am Rand etwas angedrückt werden, damit das fertige Gericht auch nach dem Backen die Form behält.

CE

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