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No-Knead-Bread

No-Knead-Bread im gusseisernen Topf
Foto: Vania Georgieva/Shutterstock
Unser No-Knead-Bread – also Brot ohne Kneten – gelingt mit ganz wenig Aufwand. Ihr benötigt nur etwas Zeit und einen gusseisernen Topf mit Deckel, schon kann es losgehen.
Geprüft durch Brigitte Küche
Fertig in 1 Stunde + Teig 12-18 Stunden gehen lassen

Schwierigkeit

einfach

Dieses Rezept ist Gut vorzubereiten, Vegan

Pro Portion


Zutaten

Für
1
Portion

Gramm Gramm Mehl

Päckchen Päckchen Trockenhefe

EL EL Salz

Milliliter Milliliter lauwarmes Wasser

Mehl (zum Bestäuben)


Zubereitung

  1. Für das No-Knead-Bread zunächst Mehl, Hefe und Salz in einer Schüssel miteinander vermengen. Das Wasser hinzufügen und die Zutaten mit einem Kochlöffel oder der Hand kurz verrühren, sodass keine Mehlklumpen übrig bleiben. Der Teig ist jetzt noch sehr feucht und klebrig.
  2. Die Schüssel mit einem Deckel verschließen und den Teig mindestens 12, besser 18 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  3. Wenn der Teig sein Volumen deutlich vergrößert hat, die Teigmasse auf ein mit Mehl bestäubtes Backpapier geben und vorsichtig von allen vier Seiten zur Mitte hin locker einschlagen, sodass eine Teigkugel entsteht. Mit einem Tuch abdecken und eine weitere Stunde gehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit den Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Wenn die Temperatur erreicht ist, einen Bräter (Ø 22 cm) mit Deckel 30 Minuten lang im Ofen erhitzen.
  5. Danach den Bräter aus dem Backofen holen und den Brotteig mit dem Backpapier in den Topf geben. Den Deckel aufsetzen und das No-Knead-Bread 30 Minuten lang backen. Anschließend den Deckel entfernen und das Brot ca. 15 Minuten weiter backen bis eine schöne Kruste entsteht.

No-Knead-Bread: So funktioniert das Brot ohne Kneten

Das No-Knead-Bread erfreut sich seit einem Artikel in der New York Times im Jahr 2006 großer Beliebtheit. Kein Wunder, schließlich ist es wirklich einfach zu machen und kommt mit gerade einmal vier Zutaten aus. Und das Beste: Ihr müsst nicht einmal einen großen Kraftaufwand betreiben, weil das Brot ohne Kneten gelingt.

Ihr fragt euch, wie das funktionieren kann? Das Geheimnis liegt zum einen in der langen Gehzeit des Teiges, die dafür sorgt, dass das Brot sehr saftig wird. Zum anderen wirkt der Bräter wie ein Ofen im Backofen und die hohe Hitze führt dazu, dass der Teig schön aufgeht.

No-Knead-Bread im Bräter zubereiten

Für das Gelingen des Brotes ist es essenziell, dass man einen gusseisernen Bräter mit Deckel verwendet, da sie die Hitze besonders gut speichern. Alternativ eignen sich auch Töpfe aus Ton oder Keramik, sie sollten jedoch nicht zu groß sein, weil das Brot sonst seine Form verliert. Der Teig ist nämlich noch sehr weich und würde in einer großen Form zerfließen – mit dem Ergebnis, dass man einen sehr flachen Brotlaib erhält.

Auch das Vorheizen des Backofens ist enorm wichtig, damit der Teig von allen Seiten gleichmäßig Hitze bekommt. Durch den Deckel entsteht im Topf Wasserdampf, der die Oberfläche des Brots feucht hält, sodass es nicht austrocknet.

Welches Mehl kann man für No-Knead-Bread verwenden?

Am besten eignet sich für die Zubereitung Weizenmehl Type 550, ihr könnt aber auch die herkömmliche Type 405 für das No-Knead-Bread verwenden. Ebenfalls geeignet sind Dinkel-, Roggen- oder Vollkornmehl, bei diesen Sorten solltet ihr allerdings beachten, dass sie möglicherweise mehr Wasser für die Teigherstellung benötigen. Am besten ist es, wenn ihr nur einen Teil des Weizenmehls ersetzt und zwei Sorten mischt. Probiert auch unsere Rezepte für Roggenbrot, Dinkelbrot und Vollkornbrot aus oder stellt einen Sauerteig her. Wir wünschen euch viel Spaß beim Brot backen!


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