Rhabarberkuchen: Rezepte für den Frühling

Rhabarberkuchen ist schnell gemacht und schmeckt saftig-lecker nach Frühling. Hier findet ihr unsere Lieblings-Rezepte für Rhabarberkuchen.

Omas Rezept für Rhabarberkuchen:

So gelingt euch ein klassischer Rhabarberkuchen, wie wir ihn als Blechkuchen schon aus unserer Kindheit kennen.

Zutaten für den Teig:

  • 200 Gramm zerlassene Butter
  • 200 Gramm Zucker
  • 250 Gramm Mehl
  • 3 Eier
  • 4 Eigelb
  • 100 Gramm Speisestärke
  • 2 Packungen Vanillinzucker
  • 1 1/2 Teelöffel Backpulver

Zutaten für den Belag:

  • 1,5 Kilogramm Rhabarber (frisch, ungeschält)
  • 200 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Mandeln
  • 4 Eiweiß
  • 1 EL Zitronensaft

Zusätzlich: Fett für das Blech

Zubereitung des Rhabarberkuchens

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

  1. Rhabarber schälen, waschen und in ca. 3 cm große Stücke schneiden. Dann zur Seite stellen.
  2. Zerlassene Butter, Zucker, Vanillezucker, Eier, Eigelb, Mehl, Speisestärke und Backpulver zu einem gleichmäßigen Teig verrühren.
  3. Das Backblech einfetten und den Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.
  4. Den Teig gleichmäßig auf dem Blech verteilen und dann die Rhabarberstücke darauf verteilen. Für 25 Minuten backen.
  5. Unterdessen: Eiweiß steif schlagen und mit Zucker, gemahlenen Mandeln und Zitronensaft verrühren.
  6. Den Rhabarberkuchen aus dem Ofen nehmen und die Creme gleichmäßig darauf verteilen. Dann den Kuchen noch mal für ca. 15-20 Minuten in den Ofen schieben.
  7. Blechkuchen abkühlen lassen und servieren.

Rhabarberkuchen backen - so geht's

Um einen Rhabarberkuchen zu backen, müssen zuerst die Blätter und der weiße Strunk entfernt werden, da sie nicht genießbar sind, beziehungsweise viel Oxalsäure enthalten. Anschließend muss man die Stangen waschen und schälen, um die faserige Haut zu entfernen. Das Schälen gestaltet sich einfach, wenn die Fasern direkt an der Schnittstelle mit einem Messer längs abgezogen werden. Danach ist der Rhabarber für die weitere Verarbeitung vorbereitet.

Übrigens: Wenn ihr die frischen Stangen nicht gleich verarbeiten könnt, könnt ihr Rhabarber einfrieren.

Rhabarberkuchen weicht durch - was kann man tun?

Um zu verhindern, dass der Saft von den Rhabarberstückchen in den Teig einzieht und diesen durchweicht, könnt ihr entweder ein wenig Speisestärke oder Grieß über den Teig streuen. Auch eine Schicht Puddingcreme, etwa Vanillepudding oder Vanillecreme, zwischen Teig und Früchten kann in einem Rhabarberkuchen als Saftstopp fungieren.

Rhabarber – was muss man über die Pflanze wissen?

Generell geht die Rhabarbersaison ab Anfang April los. Die Stangen müssen schön glatt sein und – je nach Sorte – eine satte rote oder grüne Färbung aufweisen. Bis zum 24. Juni (Johannistag) kann der Rhabarber genossen werden. Dann endet die Saison, da die Stangen anschließend zu viel Oxalsäure aufweisen, sauer werden - und in großen Mengen gesundheitsschädlich sein können.

Bei den Rhabarbersorten unterscheidet man grünen Rhabarber und roten. Der grüne Rhabarber, zu dem unter anderem die Sorte „Esta“ gehört, schmeckt säuerlich. Sein Oxalsäuregehalt ist deshalb auch höher als bei roten Rhabarbersorten. Mit der leicht säuerlichen Note ist er für pikante Hauptgerichte oder auch als Beilage zu Fleisch zu empfehlen. 

Roter Rhabarber besitzt hingegen rote Stiele und rotes Fruchtfleisch. Sein Geschmack ist süßer und erinnert an Erdbeeren. Er schmeckt daher sehr gut als Konfitüre, Rhabarberkompott oder Sirup. Die bekannteste unter den roten Sorten ist zum Beispiel „Holsteiner Edelblut“. 

Fotos: Thomas Neckermann Teaserfoto: B. and E. Dudzinscy/shutterstock

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