Blumenkohl-Rezepte: Die besten Ideen für die weißen Röschen

Blumenkohl-Rezepte aus der BRIGITTE-Küche – von Blumenkohl-Curry über Käse-Quiches mit Blumenkohl bis Zitronen-Blumenkohl-Suppe.

Blumenkohl-Rezepte: Die vielseitigen Röschen

Er ist der König unter den Kohlsorten: Blumenkohl ist nicht nur sehr gesund, sondern auch sehr vielseitig. Ob als leichtes Sommergericht zubereitet, als Suppe oder überbacken aus dem Ofen – Blumenkohl macht alles mit und in jedem Rezept eine gute Figur. Nicht umsonst läuft er allen anderen Kohlsorten in Fragen der Beliebtheit spielend den Rang ab.

Die vielen Gesichter des Blumenkohls

Blumenkohl, auch Karfiol, Käsekohl, Blütenkohl oder Traubenkohl genannt, wird auf der ganzen Welt angebaut, vor allem aber in Europa und Asien. Er ist an seinen fleischigen, in einem Kopf zusammenstehenden Blütensprossen zu erkennen, die jedoch nicht nur in Weiß auftreten. Der weiße Blumenkohl ist bei uns jedoch am bekanntesten. Andere Sorten, wie zum Beispiel der grüne Romanesco (auch Minarettkohl oder Türmchen-Blumenkohl genannt) oder der violette Blumenkohl, der seine Farbe durch intensive Sonneneinstrahlung bekommt, finden erst ganz allmählich ihren Weg auf unsere Teller. Und das ist auch gut so, denn Romanesco enthält noch mehr Vitamin C als weißer Blumenkohl.

Vielfältige Blumenkohl-Rezepte

Blumenkohl ist leicht bekömmlich und gut für Diäten oder Schonkost geeignet. Wegen seines hohen Vitamin-C-Gehalts und seiner vielen Mineralstoffe erfreut er sich bei Freunden der gesunden Ernährung großer Beliebtheit. Er kann auch roh gegessen werden, etwa im Salat, wird aber traditionell eher gekocht verwertet. Dann serviert man ihn vor allem zu Fleisch aber auch zu Fisch und gratiniert mit Käse. Auch in Suppen und Salaten macht er eine gute Figur. Experimentierfreudige wagen sich an raffinierte Blumenkohl-Rezepte wie marinierten Blumenkohl, Blumenkohlreis oder Blumenkohl-Curry heran und erleben die vielfältigen Möglichkeiten, die Röschen in der Küche zu verwenden.

Es muss aber nicht immer ein ausgefallenes Blumenkohl-Rezept sein. Einfach Salz hinzufügen und mit zerlassener Butter, Sauce hollandaise oder Béchamelsoße servieren oder den Blumenkohl mit Butter und Paniermehl panieren. Mit Käse überbacken oder im Teigmantel frittiert ergeben sich so schon eine große Vielfalt an Zubereitungsmöglichkeiten und auch ein Auflauf mit Blumenkohl ist immer ein Genuss. Probiert aber auch mal neue Blumenkohl-Rezepte aus: Wie wär's mit Nudeltalern mit geröstetem Blumenkohl? Ungewöhnliche Kreationen, wie Gemüseflan mit Blumenkohl, Käse-Quiches mit Blumenkohl oder die Zitronen-Blumenkohl-Suppe, sind auch für Kochanfänger geeignet und sorgen dafür, dass ihr den altbekannten Kohl mit ganz neuen Augen seht.

Blumenkohl in der gesunden Küche verwenden

Essbar sind nur die weißen Blütenknospen, denen der Kohl seinen Namen verdankt. Vor dem Kochen befreit man deshalb einfach den Kohlkopf von dem ungenießbaren Strunk und den Blättern. Anschließend wird der Kopf als Ganzes in Salzwasser gegart. Gibt man dem Wasser einen Schuss Milch oder Zitronensaft hinzu, behält er dabei auch seine schöne weiße Farbe. Alternativ kann man die einzelnen Röschen des Kohls auch etwa eine Viertelstunde lang dünsten, bis sie den gewünschten Weichheitsgrad erreicht haben. Dafür einfach den Kohl auseinanderbrechen und die Röschen vom Strunk entfernen. Vielmehr muss man gar nicht tun, um ein leckeres Blumenkohl-Gericht zu zaubern.

Blumenkohl richtig kaufen und lagern

Frischen Blumenkohl erkennt man in erster Linie an festen Köpfen und frischen Umblättern. Blumenkohl hingegen, der stark nach Kohl riecht, ist alt. Auch verfärbte Knospen können ein Hinweis darauf sein, dass dieser Kohl nicht mehr ganz frisch ist und nicht auf den heimischen Tisch gehört. Frischer Kohl lässt sich dann einige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Vorher nicht waschen, sondern stattdessen einfach die grünen Blätter und den Strunk entfernen und den Blütenstand in Frischhaltefolie gewickelt im Gemüsefach oder im Keller lagern.

Er sollte dabei nicht in der Nähe von Obst wie Äpfeln, Pfirsichen, Pflaumen oder Gemüse wie Tomaten lagern, denn die geben das Gas Ethylen ab, das den Reifeprozess anderer Obst- und Gemüsesorten beschleunigt und damit auch den Blumenkohl altern lässt.

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