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Butter selber machen

Butter selber machen
Foto: Dariia Belkina / Shutterstock
Butter selber machen ist gar nicht schwer: Ihr benötigt dafür nur Sahne und etwas Geduld. Wir geben euch Tipps für eure selbst gemachte Butter!
Geprüft durch Brigitte Küche
Fertig in 30 Minuten

Schwierigkeit

einfach

Dieses Rezept ist Vegetarisch

Zutaten

Für
1
Portion

Becher Becher Sahne (30 % Fettgehalt)

Kein Schleppen. Kein Schlange stehen. Lass dir die Zutaten für dieses Rezept nach Hause liefern.

Zubereitung

  1. Wenn ihr Butter selber machen wollt, müsst ihr zunächst die Sahne in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät so lange schlagen, bis sich die Butter von der Buttermilch trennt. Dieser Vorgang dauert etwa 10 Minuten.
  2. Die Flüssigkeit nicht wegwerfen, sondern durch ein Sieb abgießen und auffangen – die Buttermilch kann getrunken werden und schmeckt sehr lecker.
  3. Die selbst gemachte Butter in ein sauberes Küchentuch oder ein Passiertuch geben und kräftig ausdrücken. Anschließend in ein verschließbares Gefäß füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Butter selber machen – mit der Schüttelmethode

Natürlich könnt ihr ganz einfach mit dem Handrührer eure Sahne schlagen und daraus Butter herstellen. Wenn ihr aber lieber etwas Energie sparen möchtet, könnt ihr die Butter auch mit reiner Muskelkraft selber machen! Dafür gebt ihr die Sahne in ein Schraubglas, verschließt den Deckel und schüttelt das Gefäß so lange, bis sich die Flüssigkeit von den Fettmolekülen absetzt. Diese Prozedur dauert circa zehn bis zwanzig Minuten, da man zunächst Schlagsahne erhält, die sich aber durch weiteres Schütteln wieder verflüssigt und letztlich zu Butterkugeln wird. Zum Schluss gießt ihr die Buttermilch wie oben beschrieben durch ein Sieb ab, drückt die Butterkugel aus und lagert sie im Kühlschrank. Selbst gemachte Butter sollte innerhalb einer Woche verzehrt werden.

Selbst gemachte Butter verfeinern

Bei der hergestellten Butter handelt es sich um Süßrahmbutter, die beispielsweise lecker als Brotaufstrich schmeckt, sich aber auch zum Backen und Kochen eignet. Wenn ihr wollt, könnt ihr eure Butter noch weiter verfeinern: Durch die Zugabe von grobkörnigem Salz wird sie etwa zu einer köstlichen Meersalzbutter. Oder ihr hackt einige Kräuter und könnt so eine Kräuterbutter selber machen – je nach Saison bietet sich auch eine aromatische Bärlauchbutter an! Ihr mögt es lieber süß? Dann probiert doch mal eine Schokobutter aus: Einfach drei Esslöffel Kakaopulver mit zwei Esslöffeln Puderzucker vermengen und unter die Butter rühren, schon habt ihr einen leckeren Aufstrich.

Selbst gemachte Butter länger haltbar machen

Um die Haltbarkeit der Butter zu verlängern, kann man sie waschen. Dafür knetet man die Butter in einer Schüssel mit eiskaltem Wasser, bis die Flüssigkeit trüb wird. Sobald es sich milchig färbt, muss das Wasser ausgetauscht werden. Der Vorgang wird so lange wiederholt, bis das Wasser klar bleibt. Gekühlt gelagert ist die Butter dann etwa zwei Wochen lang haltbar.

Bei uns erfahrt ihr auch, wie ihr Butter einfrieren und Butterplätzchen backen könnt. Tauscht euch für weitere Tipps in der BRIGITTE Community aus!