Gelee selber machen: Süßes aus Früchten

Zart und klar: Gelee ist die Prinzessin unter den Fruchtaufstrichen. Mit diesen Rezepten ist Gelee selber machen ganz einfach!

Gelee selber machen - so geht's

Manche Gelees könnt ihr schnell selber machen, bei anderen muss der Sud über Nacht ziehen. Achtet bei den Rezepten genau auf die Mengenangaben und auf die Zeit, damit das Gelee gelingt. Übrigens: Das Wort "Gelee" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie "zum Erstarren bringen": Der Fruchtsaft wird mit Verdickungsmitteln wie Gelierzucker in eine quasi-feste Masse verwandelt.

  1. Zunächst werden die Früchte gewaschen und geputzt.
  2. In einem Topf kocht ihr die Früchte mit Wasser auf – die genaue Menge entnehmt ihr dem jeweiligen Rezept. Die Wasser-Frucht-Masse sollte bei bei kleiner Hitze etwa zehn Minuten zugedeckt kochen.
  3. Nun ein Sieb mit einem Tuch auslegen, das Fruchtmus in das Sieb geben und den Saft durch Sieb und Tuch in eine Schüssel rinnen lassen. Den letzten Fruchtsaft drückt ihr aus dem Brei. Alternativ können die Früchte ohne Zugabe von Wasser in einem Dampfentsafter entsaftet werden.
  4. Anschließend den Fruchtsaft zum Kochen bringen, den Gelierzucker dazugeben und noch etwa drei Minuten kochen lassen. Um zu prüfen, ob das Gelee fest genug ist, die Gelierprobe machen: Einen Löffel Gelee auf einen gekühlten Teller geben, wird das Gelee fest, kann es nun in Gläser abgefüllt werden. Ist es noch flüssig, eine weitere Minute kochen lassen.

Übrigens: Dass Gelee mal fester und mal flüssiger ist, kommt immer wieder vor, weil der Pektingehalt der Früchte jedes Jahr je nach Sonne und Reife unterschiedlich ist. Gelee geliert aber ein, zwei Tage weiter (obwohl es schon kalt ist). Wenn es nach ein paar Tagen im Kühlschrank immer noch zu flüssig ist, kann man es nochmals aufkochen und Gelierpulver, mit etwas Zucker verrührt, zum kochenden Gelee geben.

Darum machen wir unser Gelee selber

Aus frischen Beeren und anderen Früchten kann man tolle, fruchtige Gelees machen, die uns den Winter versüßen und an den Sommer erinnern. Und wenn ihr Gelee selber macht, wisst ihr ganz genau, was drin ist: keine Zusatzstoffe, keine Geschmacksverstärker, keine Farbstoffe.

Für die meisten Rezepte braucht ihr nur Früchte, Gelierzucker und Einmachgläser – und natürlich ein bisschen Zeit und Geduld.

Die richtigen Gläser für Gelee

Wenn ihr Gelee selber macht, verwendet am besten Gläser mit Schraubdeckeln. Die Gläser müssen nicht sterilisiert werden, sollten aber gründlich mit heißem Wasser ausgespült und blitzsauber sein. Füllt die Gläser randvoll mit dem heißen Gelee, verschließt sie gut und stellt sie kopfüber auf eine gerade Fläche. So entsteht ein Vakuum in den Gläsern – das macht das Gelee haltbar.

Wer keine passenden Schraubdeckel hat, kann die Gläser mit "Einmachhaut" verschließen. Wenn ihr Einmachhaut verwendet, ist das Gelee nicht so lange haltbar!

Gelee hübsch verpackt

Wer Gelee selber machen und anschließend verschenken möchte, kann die Gläser hübsch dekorieren. Ladet euch die schönsten Etiketten für Marmelade und Gelee auf euren Rechner. Mit einer Schleife und einer Stoffhaube verziert ist selbstgemachtes Gelee das perfekte Mitbringsel.

Videotipp: Marmelade kochen

Marmelade kochen
Teaserbild: Agnes Kantaruk/Shutterstock

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