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Eiweißbrot – Rezept ohne Mehl

Brigitte
Eiweißbrot
Foto: Thomas Neckermann
Perfekt für alle Low-Carb-Fans: Das Eiweißbrot ohne Mehl enthält weniger Kohlenhydrate als Vollkornbrot und wird mit Quark statt Butter zubereitet. 
Geprüft durch Brigitte Küche
Fertig in 1 Stunde

Schwierigkeit

einfach

Dieses Rezept ist Eiweißreich, Kalorienarm, Fettarm, Low Carb, ohne Alkohol, Vegetarisch

Pro Portion

Energie: 228 kcal, Kohlenhydrate: 14 g, Eiweiß: 12 g, Fett: 12 g

Zutaten

Für
12
Scheiben
100

Gramm Gramm gemahlene Mandeln

50

Gramm Gramm Hanfsamen (geschält)

100

Gramm Gramm Leinsamen (geschrotet)

250

Gramm Gramm Haferkleie

2

TL TL Weinsteinbackpulver

2

TL TL Meersalz

1

TL TL italienische Kräuter (getrocknet)

250

Gramm Gramm Magerquark

6

Eier

4

EL EL Salatkerne Mix (z. B. Kürbis- und Sonnenblumenkerne und Sesamsaat)

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Zubereitung

  1. Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.
  2. Als erstes alle trockenen Zutaten (bis auf den Salatkerne-Mix) in einer Schüssel mischen. In einer zweiten großen Schüssel Quark und Eier verrühren.
  3. Alle Zutaten mit den Knethaken des Handrührers unter die Quarkmasse rühren. Eine Kastenform (22 x 11 cm Größe) mit Backpapier auslegen. Teig hinein füllen und mit dem Salatkerne-Mix bestreuen.
  4. Form und 1 Tasse heißes Wasser auf die mittlere Schiene in den Ofen stellen. Das Brot etwa 40–45 Minuten backen.
  5. Für die Garprobe einen Holzspieß ins Brot stechen – bleibt kein Teig daran kleben, ist es fertig. Auf einem Gitter abkühlen lassen.
Tipp Die Nährwerte beziehen sich auf jeweils eine Scheibe Brot.

Für Brötchen: Teig in einer 12er-Muffinform in 40 Minuten (Temperaturen wie oben) backen.
Warenkunde Unser Eiweißbrot enthält weniger Kohlenhydrate als Vollkornbrot, ist wegen der Kerne und Saaten aber fettreicher. 

Ist Eiweißbrot gesund?

Wenig Kohlenhydrate und viel Eiweiß können doch nur gesund sein, oder? Vor allem Fitnessbegeisterte schwören auf das kohlenhydratarmeEiweißbrot. Und die gute Nachricht ist: Ja, Eiweißbrot KANN gesund sein. Vor allem, wenn es selbst gemacht ist und ihr somit wisst, was drin ist. Denn Zucker und zu viel Mehl sollte besser nicht drinstecken.

Umso gesünder sind gemahlene Mandeln, Leinsamen, Kürbiskerne oder Hanfsamen, Chiasamen und Co. Werden sie zu einem großen Teil im Eiweißbrot verbacken, liefern sie wichtige Mineralien, Spurenelemente und Ballaststoffe. Außerdem versorgen sie unseren Körper mit hochwertigen Fetten und viel Protein. Diese Kombi macht lange satt und hält den Blutzuckerspiegel konstant.

Ein Irrglaube ist allerdings, dass Eiweißbrot ein Schlankmacher sei. Denn Eiweißbrot enthält zwar deutlich weniger Kohlenhydrate, dafür aber auch reichlich Fett. Sogar mehr, als in herkömmlichen Broten vorhanden ist. Und wo mehr Fett drinsteckt, da sind auch mehr Kalorien vorhanden: Eine Scheibe Eiweißbrot kommt somit im Durchschnitt auf rund 230 Kalorien, während eine Scheibe Mischbrot nur etwa 114 Kalorien und somit die Hälfte aufweist.

Ist Eiweißbrot gut für den Darm?

Durch den hohen Ballaststoffgehalt aus Nüssen und Samen ist Eiweißbrot gut für den Darm. Denn die Ballaststoffe sorgen für eine gesunde Darmflora.

Eiweißbrot kaufen: Darauf sollte man achten

Beim Kauf von Eiweißbrot im Supermarkt oder beim Bäcker ist allerdings Vorsicht geboten: Neben gesunden Zutaten sind auch oft Zucker oder andere Zusatzstoffe enthalten. Schaut deswegen immer auf die Zutatenliste. Oftmals werden auch statt hochwertiger Nüsse und Samen Proteinkonzentrate aus Weizen oder Soja verwendet. Besser ist also, ihr backt euer Eiweißbrot selbst.

Eiweißbrot richtig aufbewahren

Eiweißbrot enthält mehr Feuchtigkeit als Misch-, Schwarz- oder Weißbrot und kann schneller schimmeln. Bewahrt euer Eiweißbrot deswegen am besten in einem Brotkasten auf. Hier kann die Luft optimal zirkulieren und austretende Feuchtigkeit entweicht. Ihr könnt auch auf Nummer sicher gehen und das Brot in einem Brotbeutel im Kühlschrank aufbewahren. Am besten ist es, wenn ihr das Eiweißbrot innerhalb von 2-3 Tagen aufbraucht.

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