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Erdbeermarmelade

Brigitte
Erdbeermarmelade im Glas
Foto: nadianb / Shutterstock
Erdbeermarmelade gehört zum Sommer dazu wie Milchshakes und Eis am Stiel. Mit selbst gemachter Marmelade konservieren wir die Süße der Früchte anschließend für den Winter.
Geprüft durch Brigitte Küche
Fertig in 20 Minuten + 60 Minuten Ziehzeit

Schwierigkeit

einfach

Dieses Rezept ist Klassiker, ohne Alkohol

Pro Portion

Energie: 595 kcal, Kohlenhydrate: 140 g, Eiweiß: 2 g, Fett: 5 g

Zutaten

Für
4
Gläser
1

Kilogramm Kilogramm Erdbeeren

500

Gramm Gramm Gelierzucker (2:1)

1

Limette

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Zubereitung

  1. Erdbeeren für die Erdbeermarmelade waschen, putzen und den Strunk entfernen. Dann eventuell faule Stücke herausschneiden und alle Erdbeeren in Stücke schneiden.
  2. Limette auspressen und den Saft zu den Erdbeeren geben.
  3. Erdbeeren mit Limettensaft und Gelierzucker in einen Topf geben und verrühren. Dann für etwa 60 Minuten ziehen lassen.
  4. Anschließend die Erdbeeren einmal kräftig aufkochen und 3-5 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen lassen. Den dabei entstehenden Schaum mit einer Kelle abschöpfen.
  5. Gelierprobe machen (siehe Tipp). Die Erdbeermarmelade nach Wunsch pürieren und sofort nach dem Kochen in 4 sterile und gut verschließbare Gläser (à 400 ml) füllen. Die Gläser dabei unbedingt bis zum Rand füllen und sofort fest verschließen. Erdbeermarmelade vollständig auskühlen lassen und dann an einem dunklen und kühlen Ort lagern. So bleibt die Erdbeermarmelade ungeöffnet mindestens 6 Monate haltbar.
Tipp Hier erklären wir dir, wie du eine Gelierprobe machen kannst.

Wie lange muss Erdbeermarmelade kochen?

Damit es beim Kochen von Erdbeermarmelade etwas schneller geht, lassen wir die roten Beeren vorher vermischt mit dem Gelierzucker-Saft ziehen. Durch diese Methode muss die Marmelade nach dem Aufkochen nur noch 3-5 Minuten weiter sprudelnd kochen und ist dann schon so gut wie fertig.

Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du eine Gelierprobe machen. So kannst du überprüfen, ob die Erdbeermarmelade lang genug gekocht wurde. Gib dafür einfach einen Teelöffel Marmelade auf einen Teller. Wenn die Marmelade nicht mehr zerfließt, sondern eine streichfähige Konsistenz erreicht hat, ist sie fertig zum Umfüllen in Gläser. Sollte deine Erdbeermarmelade noch zu flüssig sein, solltest du sie weitere 2 Minuten kochen und die Gelierprobe wiederholen.

Warum wird Erdbeermarmelade braun?

Erdbeeren enthalten natürliche Farbstoffe – sogenannte Anthozyane –, die für ein strahlendes Rot sorgen. Diese Farbstoffe sind allerdings sehr licht- und temperaturempfindlich, weshalb sie bei ungünstiger Lagerung für eine braune Verfärbung der Erdbeermarmelade sorgen können. Vor allem Sorten mit sehr hellem Fruchtfleisch oder Beeren, die zu früh geerntet wurden, sind anfällig für eine Braunfärbung.

Geschmacklich verändert sich dadurch nichts. Wer aber trotzdem Wert auf eine schöne rote Farbe der Marmelade legt, sollte zu spätreifen Sorten (z.B. Nerid, Pandora, Sweet Mary XXL) greifen oder die Erdbeermarmelade erst ganz am Ende der Erdbeersaison aus den vollreifen Beeren der letzten Pflückgänge kochen

Tipp: Du kannst auch ganz leicht frische Erdbeeren einfrieren und die Marmelade somit das ganze Jahr über zubereiten.

Wie bleibt Erdbeermarmelade schön rot?

Man kann für eine schön rote Erdbeermarmelade auch ein wenig schummeln: Wer die braune Färbung partout umgehen möchte, kann eine kleine Menge Rote-Beete-, Holunder-, Aronia- oder Johannisbeersaft unter die Marmelade mischen. Beachte jedoch, dass dies den Geschmack verändern kann. Außerdem sollte die Erdbeermarmelade unbedingt in einem dunklen Raum und am besten nicht über 5 Grad gelagert werden.

Warum wird Erdbeermarmelade nicht fest?

Wenn die Erdbeermarmelade nicht richtig fest wird, liegt es meist an einer Ursache: zu wenig Geliermittel auf zu viel Flüssigkeit. Wer bei der Konsistenz auf Nummer sicher gehen will, verwendet am besten Gelierzucker 2:1 oder 1:1 und gibt noch einen kleinen Schuss Zitrone dazu (wie in unserem Rezept). Dann ist definitiv genug Geliermittel in der Marmelade, sodass sie fest wird. Wer es nicht ganz so süß mag, greift zu Gelierhilfe, auch bekannt als "Gelierfix"