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Feigen-Rotkohl

Feigen-Rotkohl
Foto: Thomas Neckermann
Die meiste Zeit schmort der Rotkohl im Topf vor sich hin – mit Feigen und vielen Gewürzen wird daraus die perfekte aromatische Beilage.
Fertig in 2 Stunden 15 Minuten

Schwierigkeit

mittelschwer

Dieses Rezept ist Gut vorzubereiten, Vegetarisch

Pro Portion

Energie: 225 kcal, Kohlenhydrate: 34 g, Eiweiß: 6 g, Fett: 5 g

Zutaten

Für
4
Portionen

Rotkohl (1,2 kg)

Gemüsezwiebel (250 g)

Gramm Gramm Ingwer

Milliliter Milliliter Rotweinessig

EL EL Zucker

Salz

Wacholderbeeren

Nelken

TL TL schwarze Pfefferkörner

Zimtstange

Sternanis

Gramm Gramm getrocknete Softfeigen

EL EL Butterschmalz

Milliliter Milliliter Portwein (rot, ersatzweise roter Traubensaft)

EL EL Feigensenf


Zubereitung

  1. Rotkohl putzen, vierteln oder achteln und den dicken weißen Mittelstrunk entfernen. Rotkohl am besten mit der Küchenmaschine in feine Streifen hobeln. Zwiebel abziehen und fein würfeln. Ingwer schälen, ebenfalls fein würfeln oder reiben. Alles mit Essig, Zucker und Salz mischen und kräftig mit den Händen durchkneten (mit Küchenhandschuhen arbeiten).
  2. Die Gewürze in einen Papierteefilter geben und den Filter gut verschließen. Die getrockneten Feigen möglichst fein würfeln.
  3. Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen. Die Rotkohlmischung dazugeben und 5 Minuten unter Rühren darin andünsten. Den Portwein und 50 ml Wasser dazugießen und den Teefilter mit den Gewürzen dazugeben. Mit halb geöffnetem Deckel etwa 1 Stunde bei kleiner Hitze schmoren lassen. Dabei mehrfach umrühren und eventuell noch 50–100 ml Wasser dazugießen.
  4. Nach 1 Stunde Kochzeit die Feigen dazugeben und weitere 40 Minuten mit Deckel bei kleiner Hitze schmoren.
  5. Feigensenf unter den Rotkohl rühren und den Teefilter mit den Gewürzen entfernen. Rotkohl mit Salz, Zucker und eventuell noch etwas Essig abschmecken. Zu den Gänsekeulen (s. Tipp) servieren.
Tipp Rotkohl schon am Vortag kochen – gut durchgezogen und aufgewärmt schmeckt er besonders gut. Wenn der Kohlkopf größer ist, das Rezept gleich für mehr Portionen kochen und auf Vorrat einfrieren.
Schmeckt hervorragend als Beilage zur geschmorten Gänsekeule mit Steinpilzen.

Dieses Rezept ist in Heft 25/2019 erschienen.


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