Grießbrei: Leckere Rezepte für unser liebstes Soulfood

Als Kinder haben wir ihn geliebt und auch als Erwachsene lassen wir uns gerne von ihm die Seele streicheln: Grießbrei schmeckt großen und kleinen Naschkatzen - und kann kreativ variiert werden.

Tut euch was Gutes - mit Grießbrei

Wir kennen ihn als liebevollen Tröster, als heiß begehrte Lieblingsspeise aus der Kindheit – und wenn wir ganz ehrlich sind, lassen wir uns auch heute noch gern die Seele vom Grießbrei streicheln. Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, wenn der Tag einfach blöd war oder wenn die ganze Welt mal wieder gegen uns ist: Dann essen wir Grießbrei nach Omas Rezept und fühlen uns sofort besser dabei. Doch er ist nicht nur ein toller Seelenschmeichler, der uns immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert, sondern Grießbrei ist auch gesund und kalorienarm. Wenn ihr ihn mit Milch anrührt, sättigt er auch noch nachhaltig. So kann euch Grießbrei auch tatsächlich beim Abnehmen helfen.

Gesund und lecker: Grießbrei tut gut!

In Grießbrei steckt eine Zutat, die nicht nur wahnsinnig vielseitig ist – man denke nur an Grießnockerl, Grießklößchen und die vielen leckeren Grieß-Desserts - sondern schon seit Generationen für ihre gesundheitlichen Vorzüge bekannt ist. Dafür ist es jedoch wichtig, dass man den Grießbrei zu Hause selbst mit Milch oder Wasser anrührt, denn Grießbrei aus der Tüte ist längst nicht so nahrhaft und noch dazu mit jeder Menge künstlicher Aromen angereichert. Selbst gekocht überzeugt Grießbrei hingegen mit einer gesunden Portion Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Grieß ist außerdem leicht verdaulich und hinterlässt kein schweres Gefühl im Magen.

Nach Omas Rezept: Grießbrei zubereiten

Das Grundrezept für Grießbrei ist ganz einfach: Weichweizengrieß wird mit Milch oder alternativ mit Wasser aufgekocht. Dabei ist es wichtig, dass es sich um Weichweizengrieß handelt, denn nur aus ihm lassen sich die klassischen Grieß-Desserts zubereitet. Hartweizengrieß hingegen verwendet man zum Beispiel für Bulgur und Nudelteig. Maisgrieß ist dann der Hauptbestandteil einer leckeren Polenta, wie man sie in der italienischen Küche häufig als Beilage verwendet.

Wer es gesünder mag, kann auch Dinkelgrieß verwenden. Dieser sollte dann aber auch bio sein. Sonst einfach wie gewohnt zubereiten. Und das geht so: Einfach den Weichweizen- oder Dinkelgrieß in Milch einrühren und aufkochen lassen. Auf einen halben Liter Milch kommen dabei in der Regel 5 Esslöffel Grieß und 3 Esslöffel Zucker. Für die gesunde Variante könnt ihr statt normaler Kuhmilch natürlich auch Pflanzenmilch verwenden. So wird die Süßspeise auch noch vegan.

Viele bunte Ideen: Grießbrei lecker variieren

Nach dem Anrühren wird es kreativ: Man kann den Brei zum Beispiel mit Kakaopulver, Zimt, Amaranth, Rosinen, frischem Obst, sommerlichen Beeren oder Kompott verfeinern, mit Apfelmus veredeln oder Fruchtsirup darüber geben. Auch Nüsse sind eine Möglichkeit, den Grießbrei abwechslungsreich zu variieren. So schmeckt er immer wieder neu und anders. Wer weiter experimentieren möchte, bereitet statt des klassischen Grießbreis einfach mal einen Grießpudding bzw. einen Grießflammeri zu. Der Unterschied: Durch die Zugabe von Eischnee bekommen diese Desserts eine feste Konsistenz und können so in Formen gegeben und als Pudding gestürzt werden. So lassen sich wunderschöne Dessert-Kreationen zaubern, die auch noch richtig gut schmecken.

Ob klassischer Brei aus Omas Küche oder kreative Desserts aus Grieß: Wir finden, es sollte einfach viel häufiger Grießbrei geben. Leckere Rezepte dafür haben wir oben für euch zusammengestellt. Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen! Und wenn ihr dann auf den Geschmack gekommen seid und gar nicht genug von süßen Verwöhngerichten bekommen könnt, gönnt euch doch mal wieder einen Milchreis oder einen Brei aus Hirse.

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Schmeckt wie bei oma!
Text: uk; Teaser-Foto: Yulia Furman/shutterstock
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