Frikadellen selber machen: Das beste Rezept

Frikadellen: So gelingen sie euch

Frikadellen, Buletten, Klopse – wie auch immer man sie nennt: Die Fleischbällchen sind der Hit auf jeder Party, beim Picknick und auf dem Buffet. So gelingen sie euch.

Für 4 Personen (etwa 8-12 Frikadellen) benötigt ihr:

  • 500 Gramm gemischtes Hackfleisch (am besten halb und halb)
  • 1 große Zwiebel (ca. 80 Gramm)
  • 1 Ei
  • 1 Brötchen vom Vortag
  • 1 EL mittelscharfen Senf
  • 3 EL Butterschmalz (alternativ Öl verwenden)
  • Salz
  • Pfeffer

Und so bereitet ihr die Frikadellen zu:

  1. Das Brötchen in einer Schale mit Wasser einweichen. Alternativ könnt ihr dafür auch 100 ml Milch verwenden.
  2. Unterdessen Zwiebeln würfeln und in 2 EL Butterschmalz (bzw. im Öl) glasig dünsten. Das Brötchen aus dem Wasser nehmen, gut ausdrücken und in eine große Schüssel geben.
  3. Hackfleisch, Zwiebeln, Ei, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles mit angefeuchteten Händen gut durchkneten.
  4. Etwa 8 große oder 12 kleinere Frikadellen aus der Masse formen und auf einem Teller abgedeckt für etwa 15 Minuten kalt stellen. Das verhindert, dass die Frikadellen auseinander fallen, sobald ihr sie in der Pfanne erhitzt.
  5. Restlichen Butterschmalz (bzw. Öl) in der Pfanne erhitzen und die Frikadellen darin in etwa 10 Minuten von beiden Seiten goldbraun braten.

Tipps für die perfekten Frikadellen:

  1. Achtet beim Kauf von Hackfleisch darauf, hochwertiges Fleisch (am besten in Bio-Qualität) zu verwenden. Ansonsten seid ihr bei der Wahl des Fleisches weitgehend frei. Es bieten sich jedoch Rinder- und/oder Schweinehack an, aber auch Hackfleisch aus Kalbs- oder Lammfleisch und Geflügel kommen infrage. Auf teures Tatar solltet ihr hingegen verzichten, es enthält zu wenig Fett, sodass es beim Braten viel Wasser verliert und nachher recht trocken schmeckt.
  2. Das trockene Brötchen könnt ihr auch durch Semmelbrösel, Haferflocken oder Toastbroat ersetzen.
  3. Mit angefeuchteten Händen lassen sich die Frikadellen besser formen. So bleibt die Masse nicht an den Fingern kleben.
  4. Drückt die Fleischbällchen vor dem Braten in der Mitte flach, sodass sie überall gleich dick sind. Sonst wölben sie sich beim Braten und werden zu dick.
  5. Ihr könnt die Frikadellen auch nur in der Pfanne anbraten und unterdessen den Ofen auf ca. 200 Grad vorheizen. Dann die Buletten darin 10 Minuten fertig garen. So könnt ihr auch ganz bequem eine größere Menge Frikadellen zubereiten.
  6. Wer möchte, kann gleich zu Beginn frisch gehackte Petersilie mit unter die Masse mischen. Das gibt den Frikadellen ein frischeres Aroma. Aber auch Gewürze kommen infrage. Lasst hier eurer Fantasie freien Lauf und würzt die Frikadellen klassisch mit Muskat, Paprika, Chili oder Cayenne, exotisch mit Kurkuma, Curry, Kreuzkümmel, Fenchelsaat oder Ingwer oder mediterran mit Thymian, Oregano und Rosmarin.

Serviert die fertigen Buletten noch warm mit einem guten Senf und frischem Brot oder lasst sie abkühlen und serviert sie mit kleinen Spießen auf eurem Buffet.

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Für meine Frikadellen gebe ich 800 Gramm Mett oder Hackfleisch in eine Küchenschüssel. Dazu eine fein geschnittene Zwiebel oder Schalotte, 100 Milliliter Milch und zwei Eier. Außerdem mische ich noch zwei Esslöffel Semmelbrösel darunter - selbst gemacht natürlich, am besten aus Baguette. Dann noch Salz und Pfeffer aus der Mühle, frische Majoranblättchen (fein gehackt) und eventuell einen Hauch frisch geriebene Muskatnuss. Alles wird gut vermischt, bis die Masse bindet.

Um zu testen, ob meine Frikadellen ideal gewürzt sind, mache ich immer eine kleine Probe: Mit einem Esslöffel steche ich dafür einen Löffel voll aus der Masse, lege sie auf einen Teller mit Mehl, rolle sie ganz leicht darin und klopfe sie mit beiden Händen platt. Dann ab in die Pfanne, in der ich drei bis vier Esslöffel Öl erhitzt habe. Wenn die Basis stimmt und die Frikadellen in der Pfanne zusammenhalten, werden alle so gebraten, die Menge reicht für etwa 20 Stück.

Video-Tipp für Frikadellen:

Fotos: Thomas Neckermann, Jorma Gottwald, Klaus Willenbrock, Sonja Tobias

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Kommentare (1)

Kommentare (1)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    es schmeckt doch viel besser wenn man in die Hackfleischmasse ein bisschen Senf und ein Ei gibt.

    Aber ansonsten finde ich die Kochvideos sehr gut gemacht :)

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