Adzukibohnen: Infos & Tipps für die Zubereitung

Adzukibohnen sind Hülsenfrüchte aus Asien, die mit ihren vielen Nährstoffen punkten. Wir stellen die kleinen Bohnen vor.  

Adzukibohnen: Gesunde Wunderbohnen aus Asien

Adzukibohnen sind asiatische Hülsenfrüchte, die vor allem in China, Japan und Korea angebaut werden. Sie werden auch rote Sojabohnen genannt und sind mit den Mungobohnen verwandt. Die Samen der Adzukibohne sind in der Regel rot und besitzen einen weißen Strich. Ihr Geschmack ist leicht nussig und süßlich.

Nährstoffe der Adzukibohne

Aufgrund ihrer gesunden Inhaltsstoffe werden Adzukibohnen als neues Superfood gehandelt. Sie sind reich an Ballastastoffen und besitzen nur wenig Fett. Die Bohnen weisen 7,5 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm und nur 128 Kilokalorien auf, sie sind also proteinreich und kalorienarm. Zudem enthalten sie nennenswerte Mengen an Folsäure, Kalium und Eisen, sowie eine hohe Anzahl an Antioxidantien.

Verwendung von Adzukibohnen

Die Bohnen können vielseitig zubereitet werden. Meistens sind sie in Konservendosen erhältlich, man kann sie aber auch als Mehl kaufen. In Japan werden Adzukibohnen gerne zu Anko, einer Bohnenpaste, oder zu Konfekt verarbeitet – das nennt sich Mochi. Auch die Bohnensprossen sind essbar. Adzukibohnen schmecken lecker im Salat, Gemüseeintopf oder als Beilage, zum Beispiel zu Reis.

Adzukibohnen zubereiten: So geht‘s

  1. Die Sojabohnen sollten vor dem Kochen ein paar Stunden lang eingeweicht werden. Sie sind zwar generell schon leichter verdaulich als andere Bohnenarten, werden durch das Einweichen aber noch bekömmlicher. Wenn ihr die Adzukibohnen im Salat verzehren möchtet, solltet ihr sie mindestens eine Nacht in Wasser einlegen.
  2. Anschließend könnt ihr die Bohnen sieben und gründlich waschen.
  3. Zuletzt erhitzt ihr sie in einem Topf mit frischem Wasser und kocht sie ca. 45 Minuten lang bis sie weich sind. Danach könnt ihr sie zum Beispiel mit Salz, Pfeffer oder Fenchel würzen.

Bei uns findet ihr viele weitere Superfoods, wie zum Beispiel Edamame, Camu-Camu oder Goji-Beeren. Oder habt ihr zum Beispiel schon von der Kiwano gehört? Aber auch heimisches Gemüse kann gesund und lecker sein, wie unsere Rezepte für Grünkohl oder Rotkohl beweisen.

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