Das Geheimnis des guten Geschmacks

Von wegen Unkraut: im mecklenburgischen Süderholz wächst und gedeiht mit "Essbaren Landschaften" eine bisher einzigartige Idee: Der Anbau und Versand von Wildkräutern. Wie ein Salat aus Vogelmiere oder ein Bronzefenchel-Safran-Eis schmeckt? Probieren Sie's.

Das Wildkräuter-Team: Olaf Schnelle und Ralf Hiener

"Die Natur hat mehr zu bieten als Brennnesseln und Löwenzahn", dachte sich Olaf Schnelle, Gartenbauingenieur aus Erfurt, und hat vor fünf Jahren mit seiner Idee von den "Essbaren Landschaften" seinen Wunschtraum verwirklicht. Seither werden auf den 50 000 Quadratmetern Anbaufläche von Gut Boltenhagen an der vorpommerschen Ostseeküste von Frühjahr bis Herbst Wildkräuter, essbare Blüten, Beeren und Pilze geerntet. Im Teamwork mit Kompagnon und Küchenmeister Ralf Hiener werden die Kräuter dann verarbeitet und erntefrisch verschickt.

Nach der Winterpause beginnt im März langsam wieder das Geschäft, dann wird nicht nur auf den nach Bioland-Kriterien bewirtschafteten Beeten gepflückt und gesammelt, sondern auch in den nahen Wiesen und Wäldern. Und von wegen Unkraut: Ob Malve oder Weiße Melde, Giersch oder Scharbockskraut, Gelber Senf oder Wiesenkümmel: alles, was hier wächst, kann man essen.

Und bestellen: Private Feinschmecker können ebenso wie Restaurantköche die pflanzlichen Zutaten ordern, der Betrieb liefert sie frisch und verzehrfertig binnen 24 Stunden ins Haus.

Tipp: Als offizieller Außenstandort der Internationalen Gartenbauausstellung in Rostock (IGA 2003) gibt es ab April Führungen für interessierte Gäste im Garten und im Obstpark.

Termine und weitere Infos unter: Essbare Landschaften GmbH, Gutshaus Boltenhagen, 18516 Süderholz Fon: 038326 - 46335; Fax: 038326 - 46337,

Uta Bangert
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