Ist Kürbis gesund? Das solltet ihr wissen

Kürbisse dürfen im Herbst nicht auf unserem Speiseplan fehlen. Hier erfahrt ihr, warum Kürbis gesund ist und welche wichtigen Nährstoffe in ihm stecken.

Kalorienarm und nährstoffreich

Der Kürbis zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er nur wenige Kalorien besitzt. Dieser Umstand ist auf seinen hohen Wasseranteil zurückzuführen. Pro 100 Gramm enthalten die gängigen Kürbissorten folgende Kilokalorien:

  • Hokkaido-Kürbis: 63 kcal
  • Butternut-Kürbis: 38 kcal
  • Spaghettikürbis: 31 kcal
  • Muskatkürbis: 19 kcal

Diese Inhaltsstoffe machen den Kürbis gesund

Ein weiterer Vorteil von Kürbissen: Sie sind äußerst fettarm, der Hokkaido weist beispielsweise nur 0,6 Gramm Fett pro 100 Gramm auf. Außerdem ist der Kürbis gesund, weil er viel Beta-Carotin besitzt – der Wirkstoff ist auch für die orange Farbe verantwortlich. Beta-Carotin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt, es hat unter anderem antioxidative Eigenschaften und wirkt entzündungshemmend. Des Weiteren enthalten Kürbisse wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen.

Ist roher Kürbis gesund?

Ihr könnt Kürbis roh essen, zum Beispiel geraspelt im Salat. Sobald das Kürbisfleisch bitter schmeckt, solltet ihr es jedoch auf keinen Fall mehr essen – weder roh noch gekocht. Der bittere Geschmack wird nämlich durch Cucurbitacine verursacht, deren Verzehr zu einer Lebensmittelvergiftung führen kann. Probiert vor der Verarbeitung einfach ein kleines Stück Kürbis und testet, ob es bitter schmeckt.

Speisekürbisse aus dem Supermarkt enthalten in der Regel kein Cucurbitacin, da es aus den Kultursorten herausgezüchtet wurde. Wenn ihr jedoch Kürbisse im eigenen Garten anpflanzt, kann es zu einer Befruchtung mit Zierkürbissen kommen, in denen der Bitterstoff steckt – hier ist also Vorsicht geboten.

Rezepte: Kürbisflammkuchen

Sind Kürbiskerne gesund?

Auch Kürbiskerne sind ein sehr gesunder Snack, allerdings solltet ihr beachten, dass sie deutlich mehr Kalorien aufweisen: 100 Gramm enthalten um die 500 Kilokalorien. Grund dafür ist ihr hoher Fettanteil, der jedoch zum Großteil aus gesunden ungesättigten Fettsäuren besteht. Daneben trumpfen die Kerne mit wichtigen Nährstoffen wie Eiweiß, Zink und Vitamin E auf. Bei uns erfahrt ihr, wie ihr Kürbiskerne rösten könnt.

Kürbiskernöl enthält ebenfalls Substanzen mit gesundheitsfördernder Wirkung: Dazu zählen Linolsäure, die den Cholesterinspiegel senken soll, sowie Phytosterine, die Prostata- und Blasenleiden lindern können. Kürbiskernöl darf jedoch nicht erhitzt werden und eignet sich deshalb nicht zum Braten.

Bei uns findet ihr vielseitige Kürbis-Rezepte, zum Beispiel für Kürbissuppe, Kürbisgemüse oder Kürbis-Gnocchi. Zudem erklären wir, wie ihr Kürbis schälen, Kürbis lagern und Kürbis einfrieren könnt. Wisst ihr eigentlich, ob Kürbis Obst oder Gemüse ist? Wir verraten es euch!

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