Kiwano: Rezeptideen und Wissenwertes rund um die Horngurke

Sie hat ein eigenwilliges Aussehen und ist in Deutschland (noch) nicht weit verbreitet: die Kiwano. Wie sie schmeckt und wie du sie vorbereitest, erfährst du hier!

Für alle Kiwi-Liebhaber vorweg: Die Kiwano hat leider nichts mit einer Kiwi zu tun. Tatsächlich gehört sie zu den Kürbisgewächsen und ist mit der Melone und der Gurke verwandt. Wegen ihrer Stacheln beziehungsweise kleinen Hörner auf der festen Schale, wird sie auch Horngurke oder Hornmelone genannt. Andere Namen sind noch Igelgurke oder Swanimelone. Ursprünglich stammt sie aus Afrika, doch mittlerweile kommt sie auch aus Portugal und Neuseeland zu uns in den Handel.

Hier kannst du die Kiwano kaufen

Kiwanos bekommst du im gut sortierten Supermarkt, aber auch bei Obst- und Gemüsehändlern. In Europa wird sie in der Regel zwischen Januar und Juni angeboten.

Wann ist die Kiwano reif?

Die Schale sollte orange oder gelb-orange sein und auf leichten Druck nachgeben. Wenn die Schale hingegen grün oder leuchtend gelb ist, ist sie noch nicht reif und geschmacklich noch kein Genuss. Doch es spricht nichts dagegen, sie im unreifen Zustand zu kaufen und zu Hause bei Zimmertemperatur nachreifen zu lassen. Tipp: Generell wird die Kiwano nicht im Kühlschrank gelagert.

So isst du die Kiwano richtig

  1. Die Schale der Kiwano-Frucht ist nicht genießbar, die Kerne kannst du bedenkenlos mitessen.
  2. Schneide die Horngurke in zwei Hälften.
  3. Löffle das Fruchtfleisch aus den beiden Hälften, um es direkt zu verzehren oder um es weiterzuverarbeiten.
  4. Stören dich die Kerne, gib die ausgelöffelte Masse durch ein Sieb und entferne somit die Kerne.

Kiwano: der Geschmack

Man sieht es ihr nicht an, aber sie schmeckt wie eine Mischung aus Zitrone und Gurke – zwar nicht intensiv, dafür ist der leichte Geschmack sehr erfrischend. Einige schmecken auch einen Hauch Banane aus der Frucht heraus.

Kiwano kann nicht mit überdurchschnittlich gesunden Nährwerten punkten, dennoch stecken in ihr Kalium, Magnesium und Vitamin C. Zudem ist Kiwano ist kalorienarm!

Kiwano: Zubereitung der Honiggurke

Die Kiwano und ihr leicht säuerliches Aroma passen besonders gut zu Süßspeisen wie Kuchen, Pudding und Eis, ist aber auch erfrischend lecker in einem Smoothie, Obstsalat oder im Porridge. Der Saft (also ohne Kerne) schmeckt auch in Cocktails oder in einer Salatmarinade.

Zugegeben, so richtig einladend ist die gelartige Konsistenz nicht, doch mehr und mehr Leute haben die Horngurke schon für sich entdeckt. Wir haben für dich einige Rezept-Ideen gesammelt:

Hier findest du noch Rezeptideen, die du mit Kiwano verfeinern oder abwandeln kannst: grüner Smoothie, Joghurt-Bananen-Porridge und tolle Kühlschranktorten (ganz ohne Backen!).  

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