Leas luftiger Clafoutis

Clafoutis ist ein traditionelles französisches Dessert mit Kirschen - halb Kuchen, halb Pfannkuchen. Lea Linster verrät ein Rezept für Clafoutis mit Äpfeln und Mango.

Clafoutis kommt aus dem Limousin im Herzen Frankreichs, wird Kla-fu-tii ausgesprochen und traditionell am liebsten mit Kirschen (und einem ordentlichen Schuss Kirsch) gemacht. Es geht aber auch mit vielem anderen Obst. Ganz wichtig ist: Ein bisschen saftig und ein bisschen säuerlich muss es sein.


Außer mit Kirschen liebe ich meinen Clafoutis auch mit Ananas oder mit Äpfeln und/oder Birnen. Oder exotischer mit Mango und Äpfeln. Dafür schäle ich eine schöne reife Mango und schneide das Fruchtfleisch vom Stein, so dass ich etwa 300 Gramm erhalte. Das Mango-Fruchtfleisch wird gewürfelt. Auch 300 Gramm säuerliche Äpfel schäle ich, entkerne und würfele sie. Dann brauche ich natürlich Zitronensaft, damit die Apfelwürfel nicht so schnell braun werden. Ich presse also eine halbe, vielleicht auch eine ganze Zitrone aus, mische den Saft mit 50 Gramm Zucker und gebe den Mix gleich über die Apfelwürfel. Voilà.

Für den Teig verrühre ich sechs Eier mit 50 Gramm Zucker, 300 Milliliter Milch, 180 Gramm Sahne, einem gehäuften Esslöffel Mehl und 35 Gramm gemahlenen Mandelkernen. Damit sich alles gut verbindet, ziehe ich zum Schluss den Pürierstab mehrmals durch den Teig.

Zum Backen fette ich eine Pie-Form sehr gut mit Butter ein. Mein Tipp: Eine 26er-Form wird ganz hoch voll, wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt lieber eine 28er-Größe. Ich heize den Backofen auf 180 Grad vor (es geht auch schön mit Umluft, dann bei 160 Grad). Der Unterschied wird aber deutlich: Mit Umluft geht der Clafoutis luftiger auf, mit der normalen Ober- und Unterhitze bekommt der Clafoutis eine Konsistenz ähnlich wie bei einer Crème brûlée - was auch ein schöner Effekt ist.

In die gebutterte Form gebe ich die Mango- und Apfelwürfel, gut gemischt. Ich gieße den Teig darüber und stelle die Pie-Form so in den Backofen. Der Clafoutis ist nach etwa einer Stunde fertig und absolut köstlich. Ich stäube noch etwas Puderzucker darüber (mit dem Haarsieb, damit er fein rieselt). Man muss sich auch überhaupt keine Gedanken machen, ob die Clafoutis-Stücke heil aus der Form kommen: Wie in Frankreich holt sich jeder einfach mit dem Löffel seine Portion heraus!

Dieser Clafoutis hat wenig Mehl und schmeckt deshalb wunderbar "eierig". Und auch wer eine Gluten-Allergie hat, kann ihn machen: Dann einfach den gehäuften Esslöffel Mehl durch dieselbe Menge Mandelmehl, also fein geriebene Mandelkerne, ersetzen. Lassen Sie sich den Clafoutis schmecken - zu jeder Jahreszeit und mit (fast) jedem Obst!

So macht Lea Mango-Clafoutis:

1. Mango schälen, Fruchtfleisch vom Kern schneiden.

2. Den Teig mit dem Pürierstab mischen

Fotos: Thomas Neckermann Ein Artikel aus BRIGITTE
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