Mungobohnen: Infos rund um die indischen Hülsenfrüchte

Was genau sind eigentlich Mungobohnen und wie kann man sie in der Küche einsetzen? Hier erfahrt ihr alles Wissenswerte über die Hülsenfrüchte.

Mungobohnen: Herkunft und Bezeichnungen

Mungobohnen stammen aus Indien, wo sie seit mehreren tausend Jahren angebaut werden. Heutzutage gibt es über 200 Sorten, bei uns sind jedoch vor allem die grünen Samen bekannt. Die Hülsenfrüchte werden auch Mungbohnen, Lunjabohnen oder Jerusalembohnen genannt.

Mungobohnen keimen schnell, ihre Sprossen sind denen der Sojabohne sehr ähnlich. Die Keimlinge werden deshalb häufig als Sojasprossen bezeichnet und auch unter diesem Namen im Handel angeboten, obwohl der Begriff nicht richtig ist – genau genommen handelt es sich um Mungobohnenkeimlinge.

Mungobohnen: Verwendung in der Küche

Mungobohnen besitzen einen milden, leicht nussigen Geschmack. Sie müssen vor der Verarbeitung zunächst mehrere Stunden in Wasser eingeweicht werden, anschließend werden sie etwa 30 Minuten lang gekocht. Sie eignen sich hervorragend für Salate oder Pfannengerichte, schmecken aber auch als Püree. Bei uns findet ihr ein leckeres Rezept für Khichdi, ein indisches Reisgericht mit Mungbohnen. Das Mehl der Mungobohne wird übrigens für die Herstellung von Glasnudeln verwendet.

Darum sind Mungobohnen gesund

Die Mungobohne ist mit einem Eiweißgehalt von etwa 24 Prozent eine sehr gute Proteinquelle. Zudem weist sie wenige Kalorien und Fett auf, dafür enthält sie viele Ballaststoffe und die Vitamine B1, B2, C und E. Außerdem kann sie mit Mineralstoffen wie Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor punkten.

Mungobohnensprossen selber ziehen

Mungobohnen kann man mit wenig Aufwand in Keimschalen oder Gläsern selber ziehen. Als erstes sollten die Keime über Nacht (am besten zwölf Stunden lang) in reichlich Wasser eingeweicht werden. Anschließend wird das Wasser abgegossen und die Sprossen müssen zweimal täglich etwa zwei- bis dreimal durchgespült werden. Nach drei Tagen können die Keimlinge verzehrt werden, ihr solltet sie im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen.

Video-Kochschule: Bohnen kochen

Bei uns erfahrt ihr auch, wie ihr mit Adzukibohnen und Edamame kochen könnt. Über weitere Rezeptideen könnt ihr euch in der BRIGITTE Community austauschen.

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