Poutine

Poutine ist ein Snack aus Kanada, der aus Pommes, geschmolzenem Käse und Bratensoße zubereitet wird. Wir verraten, wie ihr Poutine selber machen könnt.

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Zutaten
für Portionen
Für die Pommes:
  • 6 Stück Kartoffel (festkochend)
  • 1 Liter Frittieröl
  • Salz
Für die Cheese Curds:
  • 250 Gramm Cheddar (oder geriebener Mozzarella)
Für die Bratensoße:
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 600 Milliliter Rinderbrühe
  • 2 TL Worcestershire Sauce
  • 30 Gramm Butter
  • 30 Gramm Mehl
  • Salz, Pfeffer
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Zubereitung
  1. Für die Pommes zunächst die Kartoffeln schälen, abwaschen und in dicke Stifte schneiden. Die Stifte anschließend in kaltes Wasser legen. Den Cheddar-Käse in Stücke schneiden.
  2. Für die Soße die Schalotte und die Knoblauchzehe abziehen, klein schneiden und in einem großen Topf in etwas Öl anbraten. Mit der Rinderbrühe und der Worcestershiresauce aufgießen und die Soße zum Kochen bringen.
  3. In einem zweiten Topf die Butter schmelzen, das Mehl dazugeben und zu einer Mehlschwitze verrühren. Kräftig unter die kochende Bratensoße rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.
  4. In der Zwischenzeit das Frittieröl in einem Topf oder einer Fritteuse auf 140 Grad erhitzen.
  5. In der Zwischenzeit die Kartoffelstifte abgießen und mit einem Küchentuch trocken tupfen. Sie müssen vollständig trocken sein, bevor ihr sie frittieren könnt.
  6. Die Pommes portionsweise für 5 Minuten im heißen Fett vorgaren. Anschließend herausnehmen und das Öl auf 175 Grad erhitzen. Wenn die Temperatur erreicht ist, die Pommes erneut für 2-3 Minuten frittieren bis sie goldbraun sind. Zum Schluss auf Küchenpapier abtropfen lassen und salzen.
  7. Für die Poutine die Pommes auf einem Teller anrichten, die Cheese Curds darüber streuen und mit der Bratensoße übergießen.

Poutine: Der deftige Snack aus Kanada

Poutine ist in Kanada ein äußerst beliebter Snack und wird dort auch in vielen Fast-Food-Restaurants angeboten, während die Pommes bei uns noch recht unbekannt sind. Für das Originalrezept werden Cheddar Cheese Curds verwendet, da diese in Deutschland jedoch schwer zu bekommen sind, könnt ihr stattdessen auch zu geriebenem Mozzarella greifen. Der "quietscht" ebenso schön und schmilzt gut, wenn er mit der braunen Soße übergossen wird.

Bei der Bratensoße ("Gravy") ist es wichtig, dass sie mit Worcestershiresauce gewürzt wird. Wenn ihr Poutine vegetarisch zubereiten wollt, könnt ihr die Soße anstelle von Rinderbrühe natürlich auch mit Gemüsefond zubereiten, allerdings solltet ihr sie dann stärker würzen. Die Konsistenz könnt ihr selbst bestimmen: Soll die Soße flüssiger sein, gießt ihr noch etwas Wasser oder Brühe dazu, für eine dickflüssigere Variante dickt ihr sie mit etwas Mehl oder Stärke an. Bei uns findet ihr auch eine ausführliche Anleitung, wie eine Mehlschwitze ohne Klumpen gelingt.

Die perfekten Pommes für Poutine

Die Pommes müsst ihr nicht zwangsläufig selber machen, sondern könnt auch auf die Tiefkühlvariante zurückgreifen. Wir sind jedoch der Meinung: Pommes selber machen lohnt sich! Ihr fragt euch, warum die Kartoffeln gleich zweimal frittiert werden? Dadurch werden sie außen schön knusprig, bleiben innen aber noch weich. Ob ihr die Kartoffeln schälen wollt, bleibt übrigens euch überlassen – wer den Geschmack mag und sich die Arbeit sparen möchte, kann dies problemlos tun, ihr solltet sie vorher lediglich gründlich abwaschen. Für dicke Steakhouse-Pommes ist es jedoch wichtig, dass ihr festkochende Kartoffeln verwendet. 

Wer seine Poutine noch verfeinern möchte, kann sie beispielsweise mit Frühlingszwiebeln oder Speck garnieren. Ein Schlankmacher ist Poutine also sicherlich nicht, doch ab und zu dürfen wir uns auch mal etwas gönnen – und dafür eignet sich der kanadische Snack perfekt!

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