Purple Bread: Dieses Brot ist lila und kann so viel mehr!

Ein Ernährungswissenschaftler aus Singapur sorgt mit einem neuen Superfood-Trend für Furore. Wir verraten euch, was das Purple Bread kann.

Lilafarbenes Brot? Und das soll auch noch gesund sein? Das fragt man sich beim Anblick von Purple Bread, dem ersten gebackenen Superfood der Welt. Seine ungewöhnliche Farbe verdankt das neue Trend-Brot dem wasserlöslichen Pflanzenfarbstoff Anthocyane, den Professor Zhou Weibiao, Ernährungswissenschaftler an der Universität Singapur, aus schwarzem Reis extrahiert hat. Anthocyanen wird eine antioxidative Wirkung zugesprochen, die die von Vitamin C und E um ein Vielfaches übersteigen soll. Damit soll das Purple Bread dazu beitragen, Krebs, Herz- und Neuroerkrankungen vorzubeugen.

Abnehmen trotz gleicher Kalorien

Und das ist noch nicht der einzige Grund, weswegen das Brot aus Singapur auch hierzulande bald eine gängige Alternative zu gewöhnlichem Weißbrot sein könnte. Denn während Weißbrot ungefähr so viele Nährstoffe enthält wie ein Papiertaschentuch, in kürzester Zeit im Körper verbrennt und sofort die nächste Heißhunger-Attacke auslöst, wird das Purple Bread deutlich langsamer verdaut und gibt seine Energie erst allmählich ans Blut ab.

Die Folge: Das Sättigungsgefühl hält spürbar länger vor und ihr greift automatisch seltener zu fett- und kalorienhaltigen Snacks zwischendurch. Deshalb ist das Purple Bread sehr wohl dazu geeignet, beim Abnehmen zu unterstützen - und das, obwohl es nicht weniger Kohlenhydrate enthält als Weißbrot. Denn die Menge an Stärke und Weizenmehl, die man mit dem Brot zu sich nimmt, bleibt die Gleiche. Das ist wichtig, um die Struktur und die Eigenschaften von Weißbrot zu erhalten, für die Menschen in aller Welt Toastbrot und Co. lieben.

Noch mehr lilafarbenes Superfood im Anmarsch

Doch woher bekommt man das gebackene Superfood nun, das Food-Liebhaber überall in der Welt in Entzückung versetzt? Hier müssen wir uns wohl noch etwas gedulden, denn das Purple Bread ist bislang noch nicht auf dem Markt. Und ob und wann wir das Brot selbst backen können, ist auch noch nicht klar. Zhou Weibiao durfte sich aber bereits über die Angebote mehrerer Hersteller freuen, sodass wir sicher bald in den Genuss des lilafarbenen Brotes kommen. Und auch aus anderen Bereichen der Lebensmittelproduktion hat der Ernährungswissenschaftler bereits Anfragen erhalten. Wir dürfen also gespannt sein, wo uns die gesunde Farbe Lila in Zukunft überall begegnen wird.

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