Darum sollten wir in Zukunft nur noch Erbsenmilch trinken

Vergiss Reismilch, Sojamilch und Mandelmilch: Eine neue, vegane Milch-Alternative ist auf dem Weg zu uns. Und es gibt viele Gründe, sich darauf zu freuen.

Kuhmilch ist nichts für dich und du hast dich an den gängigen Alternativen schon ein bisschen satt getrunken? Dann ersetze sie einfach durch Erbsenmilch, das neue In-Getränk aus Amerika. Erbsen ... – was? Wer jetzt an eine dickflüssige, zähe Masse denkt, den können wir beruhigen: Weder optisch noch geschmacklich erinnert der Drink an seinen grünen Ursprung. Nur die vielen Vorteile der Erbse hat sich der Drink erhalten. Und genau das macht ihn zum neuen Star der Gesundheitsszene: laktose- und glutenfrei, vegan und randvoll mit tollen Nährstoffen.

So gesund ist die neue Erbsenmilch

Dass Erbsen sehr gesund sind, wissen wir schon lange. Sie gelten als heimisches Superfood und werden wegen ihrer vielen guten Nährstoffe geschätzt. Das Powergemüse bringt jede Menge Proteine in die Erbsenmilch und ist reich an Vitamin D, Kalzium und sättigenden Ballaststoffen. In all diesen Disziplinen lässt sie die viel beschworene Mandelmilch weit hinter sich, die zudem wegen ihres hohen Wasserverbrauchs im Mandelanbau in der Kritik steht. In Sachen Nachhaltigkeit hat sich die Erbse übrigens auch nichts vorzuwerfen.

Um Zucker, Kalorien und künstliche Zusätze muss man sich in der Erbsenmilch ebenfalls keine Sorgen machen. Stattdessen bringt der vegane Drink, anders als andere pflanzliche Milchalternativen, wertvolle Omega-3-Fettsäuren in dein Glas. Wenn du also der Laktose aus dem Weg gehen, die gesundheitlichen Risiken, die mit dem häufigen Genuss von Sojamilch verbunden sein sollen, vermeiden und die Süßungsmitteln und Geschmacksstoffen aus der Reismilch umgehen willst, dann greif in Zukunft doch mal zur Erbsenmilch.

Wo gibt es die Erbsenmilch zu kaufen?

Bis es endlich soweit ist, kann es aber noch eine Weile dauern, denn die Erbsenmilch ist gerade erst dabei, den amerikanischen Markt zu erobern. Erst Anfang Mai präsentierte der erste und bislang einzige Hersteller von Erbsenmilch, "Ripple Food", das Produkt in der US-Biomarktkette Wholefoods. Selbermachen kann man sie leider nicht, denn um aus gelben Erbsen ein genießbares Getränk zu machen, braucht es ein spezielles Filterverfahren.

Bis wir selbst probieren dürfen, wie der neue Superdrink nun schmeckt, müssen wir uns also noch ein bisschen gedulden und uns auf die Aussage von Ernährungswissenschaftler und Erfinder Neil Renninger verlassen: "Unsere Milch ist cremiger und süßer als andere pflanzliche Alternativen und erinnert vom Geschmack her sehr an Kuhmilch." Wenn es dann endlich soweit ist, dürfen wir uns auf verschiedene Geschmacksrichtungen freuen: Original, Original ohne Zucker, Vanille und Schokolade. Na dann: Prost!

Probiert euch bis zum Start der Erbsenmilch in Deutschland doch mal durch unsere leckeren Erbsen-Rezepte.

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