5 Tipps, um einen guten Wein zu finden

Es ist nicht immer einfach, den richtigen Wein zu finden. Diese 5 Tipps helfen euch bei der Suche.

Was ist eigentlich guter Wein? Und wo finde ich ihn? "Guter Wein entsteht hauptsächlich im Weinberg. Durch behutsames Arbeiten. Die gesunden Trauben sorgen dafür, dass im Keller später weniger Chemie benötigt wird", sagt BRIGITTE-Redakteurin und Weinkennerin Marion Swoboda. "Ein Wein soll außerdem harmonisch sein - also nicht zu sauer oder süß, sondern schön ausgeglichen. Der einfachste Test: Ein guter Wein schmeckt mir so gut, dass ich gern ein zweites Glas trinken möchte!"

Mit diesen fünf Tipps von Marion Swoboda findet auch ihr den richtigen Wein für euren Geschmack:

1. Der Weinhändler um die Ecke

Statt einen Wein im Supermarkt zu kaufen, probiert den Weinladen um die Ecke! Denn ein Weinhändler nimmt sich Zeit: Er berät euch - und ihr könnt verschiedene Weine probieren. Auch beim Weinhändler gibt es Weine, die gut und trotzdem günstig sind (z.B. "Der ehrliche Liter", St. Pauli Weinladen in Hamburg oder online über www.tvino.de, 5,90 Euro).

2. Achtet auf die Etiketten!

Ein Weinetikett kann man mit einem Personalausweis vergleichen. Denn es verrät, wer hinter dem Wein steht und aus welcher Ecke er kommt. Am besten Weine wählen, die direkt vom Winzer oder von Kooperativen kommen (z.B. Axel Pauly von der Mosel oder die Württembergische Weingärtner-Zentralgenossenschaft).

3. Was kostet ein guter Wein?

Weinpreise sind unübersichtlich. Eine gute Orientierung ist: Nur Weine über 5 Euro kaufen! Denn es wird nicht nur der Wein bezahlt, sondern auch die Verpackung, der Transport und die Zwischenhändler. Momentan ein Renner: "Chapeau" von Lukas Krauß über geileweine.de , 6,50 Euro).

4. Regional ist top: Wein aus Deutschland

Deutschland liegt bei Wein absolut im Trend: Junge, deutsche Winzer aus Rheinhessen, Franken und von der Mosel sind international sehr gefragt. Die junge Winzergeneration steht für frische, moderne Weine aus lokalen Rebsorten (z.B. Silvaner aus Franken von Andreas Weigand oder Scheurebe aus Rheinhessen von Katharina Wechsler). Außerdem sind die Transportwege bei deutschem Wein kürzer und so besser fürs Klima. Und ohne die ganzen Zwischenhändler stimmt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis.

5. Bioweine sind gut

Geschmacklich sind Bioweine in den vergangenen Jahren immer besser geworden. Mittlerweile zählen die Weine zu unseren Lieblingen, da strenge Richtlinien eingehalten werden. Die Rebpflanzen werden beispielsweise weniger und schonender gespritzt. Das ist auch eine Entlastung für die Umwelt. Guten Biowein gibt es z.B. vom Weingut Pflüger aus der Pfalz oder bei Meinklang aus Österreich. Darauf trinken wir ein Gläschen!

Tipps: Marion Swoboda

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