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Hühnersuppe Das beste Suppen-Rezept bei Erkältung


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Hühnersuppe schmeckt toll, wärmt und tut gut bei einer Erkältung. Das ultimative Rezept für Omas Geheimwaffe wird in unserer Video-Kochschule Schritt für Schritt erklärt. 

Inhaltsverzeichnis

Hühnersuppe: Rezept wie von Oma

Zutaten für 8 Portionen 

  • 1 Suppenhuhn (etwa 2,5 kg)
  • Salz
  • 1 Bund Suppengrün
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 Pfefferkörner
  • 1 Zwiebel
  • 2 Stängel glatte Petersilie

Für die Einlage:

  • 3-4 mittelgroße Karotten
  • 250 g TK-Erbsen
  • 200-225 g Fadennudeln
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1/2  Bund glatte Petersilie

Hühnersuppe zubereiten - Schritt für Schritt erklärt

1. Huhn säubern und kochen

Das Huhn gründlich von innen und außen abspülen und den "Bürzel", das ist die Fettdrüse am Schwanz, abschneiden (bleibt der dran, könnte die Hühnersuppe einen etwas tranigen Geschmack bekommen). Huhn in einen großen Topf geben und so viel kaltes Wasser dazugeben, dass das Huhn knapp bedeckt ist. Salzen und aufkochen lassen.

2. Schaum abschöpfen

Für eine schön klare Hühnersuppe den Schaum auf der Oberfläche von Zeit zu Zeit mit einer Schaumkelle abschöpfen. Bleibt der Schaum drauf, kann die Brühe später trübe und "krisselig" werden.

3. Suppengrün hinzugeben

Das Suppengrün putzen und abspülen. Das Gemüse in etwa einen Zentimeter große Würfel schneiden. Die Gemüsestückchen haben dann eine große Oberfläche und können mehr Aroma an die Hühnersuppe abgeben.

4. Hühnersuppe köcheln lassen

Gewürfeltes Suppengrün, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, halbierte Zwiebel mit Schale und die abgespülten Petersilienstängel dazugeben. Alles bei kleiner Hitze eineinhalb bis zwei Stunden gerade eben kochen lassen. Dabei den Kochtopfdeckel schräg mit einem kleinen Spalt auf den Topf legen, so dass der Dampf noch entweichen kann.

5. Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden

Das Huhn am besten mit einer Schaumkelle herausnehmen, abkühlen lassen und das Fleisch von Haut und Knochen lösen. Das Fleisch dann in mundgerechte Stücke schneiden. Die Brühe durch ein feines Sieb gießen.

6. Einlage zubereiten

Für die Einlage: Die Möhren schälen, in Stücke schneiden und in der Brühe je nach Größe der Stücke etwa fünf bis acht Minuten kochen lassen. Nudeln in den letzten 3 Minuten mitkochen lassen. Gefrorene Erbsen zufügen und aufkochen.

7. Hühnersuppe abschmecken

Das Hühnerfleisch in die Suppe geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Petersilie abspülen, trocken schütteln und hacken. Kurz vorm Servieren über die Hühnersuppe streuen.

Pro Portion Hühnersuppe ca. 560 Kalorien, 38 g Eiweiß, 34 g Fett, 25 g Kohlenhydrate

Hühnersuppe würzen: So wird’s noch aromatischer

Was der Hühnersuppe am meisten Aroma verleiht, ist ein gutes Suppenhuhn. Deswegen solltet ihr bei der Wahl des Fleisches bestenfalls auf Bio-Qualität setzen und ein ganzes Suppenhuhn verwenden, statt nur Teile vom Huhn oder ein Brathähnchen. Dann darf auch eine gute Portion Salz nicht fehlen. Es sorgt nicht nur für einen guten Geschmack, sondern versorgt uns auch mit Natrium, was wiederum ein wichtiger Nährstoff ist und bei Erkältung und Fieber unseren Haushalt an Elektrolyte auffüllt. Gekochtes Gemüse, wie Sellerie, Karotten, Lauch und Zwiebeln sowie frische Petersilie oder Schnittlauch sorgen zusätzlich für einen frischen Touch. Abschmecken könnt ihr die Suppe mit Pfeffer, Safran oder Kurkuma, Ingwer, Sojasoße oder Nelken.

Suppenfleisch lecker verwerten

Sollte noch Fleisch überbleiben, könnt ihr es für selbst gemachtes Hühnerfrikassee, leckere Hähnchensalat-Rezepte oder für Tortilla-Schalen mit Hähnchen verwenden.

Hühnersuppe: Was kann man dazu servieren?

Eine klassische Hühnersuppe wird entweder mit kleinen Suppennudeln, Fleischklößen, Grießklößen oder Gemüseeinlagen, wie Karotten, Erbsen, Lauch, Blumenkohl oder Brokkoli serviert. Lecker schmeckt aber auchEierstich, ihr könnt dazu Reis kochen oder für einen asiatischen Touch Reisnudeln und ein bisschen Sojasoße zugeben. Ein frisches Baguette kann auch dazu serviert werden.

Hilft Hühnersuppe bei Erkältung?

Oma schwört darauf und das sogar zu Recht – jedenfalls zum Teil. Eine klassische Hühnersuppe hilft tatsächlich gegen Erkältung und Unwohlsein. Ob es nun an den Eiweißen liegt, die einigen Wissenschaftler:innen zufolge bestimmte weiße Blutkörperchen blockieren sollen und so Entzündungen und Schwellungen der Schleimhäute reduzieren oder das enthaltene Zink unserem Körper einen Gesundheitsboost verleiht. Fest steht: Hühnersuppe gibt uns Flüssigkeit und wärmt von innen, was beim Gesundwerden schonmal wahre Wunder bewirken kann. Außerdem enthält Hühnersuppe gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine, Eisen und Natrium – das gibt Power fürs geschwächte Immunsystem.

Tipps für die perfekte Hühnersuppe: Fragen und Antworten

Warum sollte man Hühnersuppe kalt ansetzen?

Damit die Brühe besonders kräftig wird und das Fleisch gut auslaugt, die Hühnersuppe immer mit kaltem Wasser aufsetzen und dann langsam aufkochen lassen.

Das gilt übrigens für alle Suppen: Soll es eine besonders gute Brühe geben, Fleisch und Knochen immer mit kaltem Wasser auffüllen. Geht es eher um das zarte Fleisch, die Brühe erst aufkochen lassen und dann das Fleisch hineingeben.

Wie kann man die Hühnersuppe entfetten?

Wer die Hühnersuppe lieber entfettet mag, kann nach dem Erkalten das hart gewordene Fett einfach abschöpfen.

Wie lässt sich Hühnersuppe einfrieren?

Es lohnt sich gleich eine größere Menge Hühnersuppe zu kochen und sie dann komplett oder portionsweise in entsprechenden Tiefkühlbehältern oder Beuteln einzufrieren. Die Brühe eignet sich auch perfekt als Basis für viele Soßen und Suppen, wie Nudelsuppe oder Gemüsesuppe. Zum Auftauen die Hühnersuppe einfach auf kleinster Hitze in einem Topf auftauen lassen und die gewünschte Gemüseeinlage oder Nudeln darin garkochen.

Wie kann man Hühnersuppe klären?

Eine klare Suppe bekommt ihr, wenn ihr die aufsteigenden Trübstoffe immer wieder abschöpft und die Hühnersuppe vor dem Zugeben der Einlagen einmal durch ein Sieb gebt.

Wie kann man Hühnersuppe strecken?

Wenn ihr eure Hühnersuppe strecken wollt, solltet ihr auf jeden Fall darauf achten, nicht zu viel Flüssigkeit zuzugeben, da sie sonst an Geschmack einbüßt. Habt ihr nur noch ein bisschen übrig und das reicht nicht mehr für die benötigte Portionenanzahl, könnt ihr euch mit etwas Gemüsefond oder Geflügelfond aushelfen.

Rezept: Frauke Prien, Fotos: Thomas Neckermann, Teaserbild: Anastacia Tkachenko/Shutterstock Brigitte

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