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Panieren ohne Ei Die besten Alternativen für eine knusprige Panade

Panieren ohne Ei: Fleisch wird paniert
© antos777 / Shutterstock
Panieren ohne Ei ist kein Problem! Wir zeigen, welche Alternativen ihr verwenden könnt und geben außerdem Tipps für eine vegane Panade.

Panieren ohne Ei – geht das überhaupt?

Beim klassischen Panieren wird das Fleisch oder anderes Bratgut zunächst in Mehl gewendet, dann durch verquirlte Eier gezogen und letztlich in Semmelbröseln gewälzt. Das Ei übernimmt dabei eine bindende Funktion, die dafür sorgt, dass sich die Kruste nicht ablöst. Doch wie geht man vor, wenn man beispielsweise keine Eier verträgt, sich vegan ernährt oder schlichtweg keine Eier im Haus vorrätig hat? Wir erklären, aus welchen Zutaten ihr stattdessen eine Panade herstellen könnt.

Panieren ohne Ei: Milchprodukte als Alternative

Wenn ihr ohne Ei panieren wollt, könnt ihr stattdessen Milchprodukte wie Sahne, Kondensmilch oder Joghurt verwenden. Aber auch herkömmliche Milch eignet sich gut als Ei-Ersatz. Ihr solltet die Flüssigkeit mit einer Prise Salz würzen, dann könnt ihr das Bratgut wie gewohnt in Mehl wenden und anschließend in die Flüssigkeit tauchen. Zum Schluss wird das Schnitzel – oder ein anderes Nahrungsmittel – in Semmelbröseln paniert. 

Tipp: Ihr könnt die Brösel mit etwas geriebenem Hartkäse vermengen, dann haftet die Panade noch besser und ihr erhaltet gleichzeitig eine würzige Kruste. Für eine dicke Panade ist es manchmal notwendig, das Gargut ein zweites Mal in Mehl und Flüssigkeit zu wenden. Auch Senf wird gerne anstatt Ei zum Panieren verwendet, dabei solltet ihr jedoch beachten, dass das Fleisch dann nicht mehr so stark gewürzt werden muss.

Panieren ohne Ei: Die vegane Variante

Wer sich vegan ernährt und beispielsweise Gemüse oder Tofu panieren möchte, kann als Ei-Ersatz einen Esslöffel Mehl mit drei Esslöffeln Wasser und einer Prise Salz verrühren. Das Gemisch sollte eine cremige Konsistenz haben. Anschließend wird das Gemüse in die Flüssigkeit getunkt und dann in Paniermehl oder Semmelbröseln gewälzt. Sehr harte Gemüsesorten sollten vorab kurz gekocht werden und müssen gegebenenfalls zweimal paniert werden – dann steht auch einem leckeren Sellerieschnitzel nichts mehr im Weg! 

Wenn ihr Tofu panieren wollt, empfiehlt es sich, ihn einige Zeit vor der Zubereitung auszudrücken, damit er weniger Flüssigkeit enthält. Am besten wickelt ihr ihn dafür in Küchenpapier ein, legt ihn auf einen Teller und platziert einen weiteren Teller obendrauf, der mit einem Gegenstand beschwert wird. Auf diese Weise hält die Panade später besser.

Bei uns erfahrt ihr auch, wie ihr Tofu marinieren könnt oder wie Backen ohne Ei funktioniert. Tauscht euch für weitere Kochtipps in der BRIGITTE Community aus!


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