Panieren – so gelingt die krosse Kruste

Beim Panieren wälzt man Gemüse oder Fleisch zunächst in Mehl, Eiern und Paniermehl, bevor es gebraten wird. Dadurch erhält man eine knusprige Hülle, während das Innere zart bleibt. Im Video zeigt euch Markus Semmler die einzelnen Schritte.

Panieren: Fleisch wird in Eigelb getunkt
Letztes Video wiederholen
Als nächstes Video folgt in 5 Sekunden:
Tamarinde: Schale und Fruchtmark
Tamarinde: Alle Infos über die indische Dattel

Panieren: So funktioniert‘s

  1. Bevor ihr mit dem Panieren anfangen könnt, müsst ihr zuerst drei Teller vorbereiten. In den ersten tiefen Teller füllt ihr Weizenmehl. Dann verquirlt ihr zwei Eier mit Salz und Pfeffer und gebt die Masse ebenfalls auf einen Teller oder in eine flache Schüssel. Außerdem benötigt ihr eine Schale mit Paniermehl.
  2. Wenn ihr Fleisch panieren wollt, solltet ihr es von beiden Seiten würzen. Hähnchenbrustfilet eignet sich zum Beispiel sehr gut, aber auch Fisch oder Gemüse wie Blumenkohl und Auberginen schmecken mit einer knusprigen Hülle hervorragend. Schnitzel müssen vor dem Panieren noch plattiert, also flach geklopft werden.
  3. Als nächstes erhitzt ihr Öl in einer Pfanne mit einem hohen Rand. Beim Fett solltet ihr nicht zu sparsam sein, denn das Paniergut muss darin schwimmen. Butterschmalz oder Erdnussöl sind beispielsweise eine gute Wahl.
  4. Nun ist Schnelligkeit gefragt: Wendet das Fleisch erst von beiden Seiten in Mehl und zieht es dann durch die verquirlten Eier. Zuletzt wälzt ihr es in den Semmelbröseln, sodass es eine gleichmäßige Panade erhält. Danach könnt ihr das Essen bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Wenn es fertig ist, solltet ihr die Stücke kurz auf Küchenkrepp abtropfen lassen, damit sie weniger fettig sind.

Panieren ohne Ei

Anstatt von Eiern könnt ihr zum Panieren auch Wasser, Milch oder Sahne verwenden, allerdings haftet das Paniermehl möglicherweise nicht so gut an ihnen. Auch Senf wird gerne als Klebemittel verwendet, beachtet jedoch, dass ihr das Fleisch vorab nicht zu stark würzt.

Panieren ohne Paniermehl

Neben der klassischen Panade aus Semmelbröseln könnt ihr auch einmal etwas Neues ausprobieren: Zu Geflügel schmecken Haferflocken beispielsweise sehr lecker. Auch Cornflakes oder zerkleinerte Salzstangen verleihen dem Essen einen besonderen Crunch. In Asien wird Panko zum Panieren verwendet – dabei handelt es sich um flockige Brösel aus Weißbrot. Wer es nussig mag, mischt gehackte Mandeln oder Haselnüsse unter das Paniermehl – probiert doch mal unser Rezept für Mini-Schnitzel mit Nusspanade.

Ihr seid auf der Suche nach weiteren Kochtipps? Wir erklären euch, was ihr beim Blanchieren, Legieren und Sautieren beachten müsst.

Teaserbild: Zivica Kerkez/Shutterstock
Themen in diesem Artikel
Brigitte-Rezepte-Newsletter

Essen ist fertig!

Wir suchen für Dich täglich ein leckeres Rezept aus der Brigitte-Küche aus. Trage Dich doch ein!