Warenkunde: Alles über Fisch

Meer- und Süßwasserfische lassen sich abwechslungsreich und schnell zubereiten. Wir erklären, welche Fischarten es gibt und woran man frischen Fisch erkennt.

Meeresfische

Zu den beliebtesten Meeresfischen zählen Kabeljau, Rotbarsch, Seelachs, Scholle und Hering. Seezunge und Steinbutt liefern besonders delikates Fleisch. Meeresfische sind wichtige Jodlieferanten.

Süßwasserfische

Der beliebteste einheimische Zuchtfisch unter den Süßwasserfischen ist die milde Regenbogenforelle. Zander, Hecht und Schleie haben mageres Fleisch und ein kräftiges Aroma. Fettreich sind Aal und Karpfen.

Auch Lachse zählen, obwohl sie einen Großteil ihres Lebens im Salzwasser verbringen, zu den Süßwasserfischen. Räucherlachs kommt meist aus Aquakulturen in Norwegen, Schottland oder Irland. Gezüchteter Lachs ist oft fett und hat nicht so festes Fleisch wie Wildlachs, der etwa doppelt so teuer wie Zuchtlachs ist.

  • Das Auge des Fisches ist klar und glänzend.
  • Die Kiemen sind hellrot oder dunkelrosa - aber nicht braun oder grau.
  • Die Schuppen liegen fest an und sind glatt.
  • Frischer Fisch kann einen Tag im Kühlschrank lagern.

Der Klassiker: Fischfilet im Bratschlauch

Obwohl frischer Fisch angenehm riecht, reagieren unsere Nasen doch oft empfindlich. Dann muss der Bratschlauch her - der schont nicht nur Aroma, wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, sondern lässt auch den Fischgeruch im Schlauch.

Zutaten für 2 Portionen: 

  • 400 g Seelachsfilet 
  • 1/2 Bio-Zitrone 
  • 350 g Kohlrabi 
  • 150 g kleine Möhren 
  • 100 g Zuckerschoten 
  • 1 Zwiebel 
  • 2 Stängel Petersilie 
  • 4 Stängel Dill
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Fisch abspülen und trocken tupfen. Noch vorhandene Gräten mit einer Pinzette entfernen. Backofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3). Zitrone heiß abspülen, trocken reiben und in Scheiben schneiden.
  2. Kohlrabi und Möhren putzen und schälen. Die Möhren in Stifte und den Kohlrabi in Scheiben schneiden. Die Zuckerschoten abspülen und putzen (an beiden Enden mit einer Küchenschere knapp abschneiden).
  3. Zwiebel abziehen und in Scheiben schneiden. Die Kräuter kalt abspülen und trocken schütteln.
  4. Das Fischfilet mit Salz und Pfeffer würzen und mit Zitronenscheiben und Kräutern belegen. Das Gemüse in den Bratschlauch geben, dabei darauf achten, dass die Schweißnaht oben ist. Den Fisch auf das Gemüsebett legen.
  5. Die Enden des Bratschlauchs mit den dafür vorgesehenen Bändern oder nach Packungsanweisung verschließen.
  6. Den Bratschlauch oben etwas einschneiden oder einstechen, damit die Luft entweichen kann. Den Bratschlauch auf ein kaltes Backblech legen und den Fisch im Backofen etwa 20 Minuten garen. Fisch und Gemüse aus dem Schlauch sofort auf zwei vorgewärmte Teller geben und mit dem Sud begießen.

Hier findet ihr unser Rezept für Fischfond.

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