Warenkunde: Alles über Zwiebeln

Ob rote oder braune Zwiebeln, hier erfahrt ihr alles, was ihr über die Knollen wissen müsst.

Kleine Zwiebelkunde

Die klassische braune Speisezwiebel ist seit über 5000 Jahren als Nähr- und Heilmittel bekannt. Sie schmeckt würzig-scharf, wird aber beim Schmoren durch ihren hohen Zuckergehalt von 8 Prozent leicht süßlich. Sie schmeckt besonders gut in Schmorgerichten und allem, was etwas mehr Schärfe vertragen kann. Roh ist sie nur echten Fans zu empfehlen.

Die weiße Zwiebel wird vorwiegend in wärmeren Ländern angebaut, hat einen mild-würzigen Geschmack und ist nicht sehr scharf. Man kann sie ebenso wie die normale Speisezwiebel verwenden, aber auch für Marinaden oder in Salaten einsetzen.

Rote Zwiebeln kommem aus Italien und sind süß und mild-scharf. Sie eignen sich prima zum Roh-Essen in Salaten und sehen dazu sehr dekorativ aus. Beim Kochen verlieren die Zwiebeln etwas Farbe.

Gemüsezwiebel: Sie ist die größte und kommt ursprünglich aus Spanien und schmeckt mild-aromatisch. Die Gemüsezwiebel wird gern für Rohkost oder gefülltes Gemüse benutzt. Sie lässt sich zu Hause nur kurze Zeit lagern.

Schalotten oder Eschalotten sind die feinsten und mildesten aller Zwiebeln. Sie variieren in der Farbe von rosa bis kupferfarben, und je nach Herkunftsland sind sie unterschiedlich groß. Sie passen mit ihrem milden Aroma besonders gut in die feine Küche.

Alle Zwiebeln enthalten Allicin, ein schwefelhaltiges, ätherisches Öl, das die Schleimhäute reizt, aber auch für den natürlichen antibiotischen Effekt der Zwiebeln verantwortlich ist.

Tipp gegen Tränen

Verwendet beim Zwiebeln schneiden ein ganz scharfes Messer, und atmet durch den Mund, nicht durch die Nase!

Zwiebeln sollten immer erst kurz vor dem Verbrauch geschnitten werden, sie schmecken sonst schnell bitter.

Beim Lagern gilt: möglichst kühl und dunkel, am besten im Keller. Auch leichten Frost vertragen Zwiebeln, wenn man sie dann nicht anfasst und langsam wieder auftauen lässt. Bei der Lagerung müssen faulige Zwiebeln sofort aussortiert werden, sonst sind schnell alle verdorben.

So werden Zwiebelwürfel geschnitten

Die äußere Haut abziehen und die Zwiebel vom Strunk her halbieren. Die angeschnittene Seite auf ein Brettchen legen, dann die Zwiebel waagerecht zum Brett einige Male bis kurz vor den Strunk einschneiden, sie sollte dabei nicht auseinander fallen. Nun von oben vom Strunk nach vorn zur Spitze ebenfalls einige Male einschneiden, auch dabei sollte die Zwiebel noch zusammenhalten. Die Würfel jetzt einfach von vorn nach hinten abschneiden. Voilà!

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