Alternativen zu Alufolie: Diese gibt es

Alufolie gilt als gesundheitsgefährdend und ist auch aus ökologischer Sicht ein umstrittenes Produkt. Hier erfahrt ihr, welche Alternativen zu Alufolie existieren.

Welche Alternativen zu Alufolie gibt es?

Bei der Nutzung von Alufolie sollte man zwischen der kalten und der warmen Anwendung unterscheiden. In der kalten Anwendung wird Alufolie beispielsweise zum Einwickeln als Verpackungsmaterial verwendet und um Lebensmittel länger frisch zu halten. Häufig werden etwa Butterbrote in die Folie gewickelt. Für die Aufbewahrung von Nahrung eignen sich vor allem Mehrwegprodukte besser, die öfter verwendet werden können:

  • Brotdosen
  • Schraubgläser 
  • Käseglocke
  • Back-, Pergament- oder Butterbrotpapier
  • Tücher aus natürlichen Materialen

Letztgenannte Tücher können zum Beispiel aus Bienenwachs, Hanffasern oder Baumwolle bestehen. Der Vorteil: Man kann sie nach dem Gebrauch einfach abwischen und wiederverwenden. Zum Abdecken von Schüsseln eignet sich beispielsweise auch ein Teller. Wenn man nicht um eine Folie herumkommt, sollte man lieber zu Frischhaltefolie greifen: Diese wird zwar aus Erdöl hergestellt, besitzt jedoch eine bessere Umweltbilanz als Alufolie.

Hitzebeständige Alternativen zu Alufolie

Vor allem im Sommer beim Grillen ist Alufolie häufig im Einsatz, da sie hitzebeständig ist. Doch auch hier gibt es bessere Alternativen:

  • Grillschalen oder Grillkörbe aus Edelstahl
  • getrocknete Gemüseblätter (z. B. Mais- oder Bananenblätter)
  • Grillbrett bzw. Grillplanke
  • Grillspieße oder Grillgitter
  • Gusseiserne Pfanne

Wenn ihr eine gusseiserne Pfanne auf dem Grill platziert, müsst ihr allerdings bedenken, dass die Zubereitung des Grillguts dann etwas länger dauert. Grillpapier ist vor allem für Fleisch und Fisch geeignet, da es für ein rauchiges Aroma sorgt. Wenn ihr zum Beispiel einen Kuchen im Ofen abdecken wollt, stellt Backpapier eine gute Alternative zu Alufolie dar. 

Warum benötigt man Alternativen zu Alufolie?

Alufolie ist sowohl aus Gesundheits- als auch aus Umweltsicht umstritten. Aluminium steht im Verdacht, Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer zu begünstigen. Da der Stoff mit Säure und Salz reagiert, sollten basische, saure und salzige Lebensmittel auf keinen Fall mit Alufolie in Kontakt kommen. Auch auf Aluminium im Deo sollte man lieber verzichten, es gibt inzwischen zahlreiche Deos ohne Aluminium.

Ein weiterer Aspekt sind die ökologischen Folgen. Für den Abbau von Aluminium bzw. dem Ausgangsstoff Bauxit wird in den Produktionsländern (u. a. Australien, China, Guinea, Brasilien, Indien) häufig Wald abgeholzt. Zudem ist das Verfahren zur Gewinnung von Aluminium sehr energieaufwendig und steht in keinem Verhältnis zu der kurzfristigen Nutzungsdauer von Alufolie in der Küche.

Darüber hinaus entsteht bei der Aluminiumproduktion Rotschlamm als Abfallprodukt. Dieser ist hochgiftig, da er viele Chemikalien enthält, und wird in einigen Ländern unkontrolliert in Seen und Flüsse geleitet. Das ist nicht nur verheerend für die Natur, sondern schädigt auch die Gesundheit der dort lebenden Bevölkerung. Deshalb ist es empfehlenswert, sich in Zukunft eine Alternative zu Alufolie suchen und so gut es geht auf das Produkt zu verzichten. In diesem Video von W wie Wissen werden die Zusammenhänge verständlich erklärt:

Videotipp: Darum solltet ihr keine Alufolie auf dem Grill benutzen

Grill, Alufolie, Lachs

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