Bärlauch einfrieren: Tipps zum Haltbarmachen

Frischer Bärlauch hält sich im Kühlschrank nur wenige Tage, deshalb erfahrt ihr hier, wie ihr Bärlauch einfrieren und somit das ganze Jahr über verarbeiten könnt.

Bärlauch einfrieren: So geht’s

Zunächst muss der Bärlauch gründlich gewaschen und die Stiele entfernt werden. Dann solltet ihr ihn vorsichtig trocken tupfen. Beim Einfrieren habt ihr drei Möglichkeiten:

  • Bärlauch einfrieren im Gefrierbeutel: Ihr könnt den Bärlauch im Ganzen in Gefrierbeutel oder -dosen geben und luftdicht verschließen.
  • Bärlauch in Eiswürfelbehältern einfrieren: Wenn ihr den "wilden Knoblauch" lieber portionsweise im Tiefkühler aufbewahren wollt, könnt ihr ihn klein hacken und in die Kammern einer Eiswürfelform füllen. Diese gießt ihr dann mit Wasser auf und friert sie wie Eiswürfel ein.
  • Pürierten Bärlauch einfrieren: Alternativ kann man Bärlauch auch in einem Mixer pürieren und dann in Portionen ins Gefrierfach geben. Wer mag, kann die Würfel anstatt mit Wasser auch mit Öl oder geschmolzener Butter aufgießen.

Eingefrorener Bärlauch ist etwa sechs Monate haltbar. Am besten friert ihr ihn frisch ein, also direkt nach dem Pflücken oder dem Kauf, damit er möglichst wenig an Geschmack verliert. Das Trocknen von Bärlauch ist aus diesem Grund nicht zu empfehlen – das würzige Aroma bleibt auf diese Weise nicht erhalten.

Bärlauch haltbar machen

Es gibt noch weitere Möglichkeiten, Bärlauch über einen längeren Zeitraum zu konservieren. Ihr könnt beispielsweise Bärlauchpesto, Bärlauchbutter und Bärlauchöl herstellen. Für Letzteres gebt ihr Bärlauchblätter in ein verschließbares Gefäß und füllt es mit Olivenöl auf. Lasst es etwa vier Wochen lang ziehen, danach könnt ihr es beispielsweise für Salate verwenden. 

Bärlauch einfrieren: Warenkunde

Bärlauch ist mit Zwiebeln und Knoblauch verwandt – dadurch erklärt sich auch sein würzig-scharfer Geschmack. Bärlauchsaison ist im Frühjahr, sie beginnt im März und dauert bis Ende Mai. Beim Sammeln muss man Vorsicht walten lassen, denn es besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen, Herbstzeitlose und Aronstab. Bärlauch erkennt man, indem man die Blätter zwischen den Händen zerreibt: Riechen sie nach Knoblauch, habt ihr die richtige Pflanze erwischt.  

Vorsicht beim Bärlauch pflücken: DAS müsst ihr unbedingt beachten!

Bei uns findet ihr weitere Tipps rund um das Thema Kräuter einfrieren und wir verraten euch leckere Bärlauch-Rezepte.

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