Brokkoli kochen - so bleibt er vitaminreich

Brokkoli ist nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Hier kommen die besten Tipps und Tricks, mit denen Brokkoli kochen zum Kinderspiel wird.

Brokkoli kochen ist kinderleicht. Kein Hobbykoch dürfte bei der Zubereitung des leckeren Gemüses an seine Grenzen stoßen. Mit diesen einfachen Tipps und Tricks gelingen auch dir alle Rezepte rund um das grüne Allroundtalent.

Brokkoli kochen: So geht's

  1. Augen auf beim Einkauf: Ein leckerer, frischer Brokkoli ist blaugrün oder dunkelgrün. Hat der Kopf bereits gelbe Stellen, ist davon auszugehen, dass er nicht mehr ganz so knackig und frisch ist. Er könnte bitter schmecken.
  2. Zunächst den Brokkoli vorsichtig mit kaltem Wasser waschen. Achte darauf, dass die feinen Röschen nicht kaputt gehen.
  3. Nun geht es daran, den Brokkoli zu zerteilen. Schneide zunächst die holzigen Stielenden und großen Blätter ab. Nun den Kopf vom Strunk abschneiden und ihn in Röschen aufteilen. Dabei solltest du darauf achten, dass die Röschen in etwa die gleiche Größe haben, damit sie beim Kochen gleichzeitig gar werden.
  4. Was viele nicht wissen: Den Strunk kannst du auch verwenden. Entferne einfach die holzige Rinde mit einem Sparschäler und zerteile den Strunk in Würfel.
  5. Setze einen großen Topf mit ordentlich gesalzenem Wasser auf.
  6. Kocht das Wasser, gebe zunächst nur den gewürfelten Strunk hinein. 
  7. Nach einer Minute Garzeit gib nun auch die geputzten Röschen hinzu. 
  8. Nun lasse den Brokkoli garen. Aber je nach Größe nicht länger als vier bis fünf Minuten, sonst wird er schnell zu Brei. 
  9. Möchtest du eine Suppe aus dem Brokkoli kochen, kannst du ihn ruhig etwas länger garen lassen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Brokkoli-Feta-Suppe?
  10. Ist der Brokkoli fertig gegart, gieße ihn durch ein Sieb und schrecke ihn im Eisbad ab. So behält der Brokkoli seine schöne grüne Farbe.
  11. Ist der Brokkoli abgeschreckt, kannst du ihn je nach Geschmack mit etwas Muskatnuss und Knoblauch würzen. Auch eine nussige Note, beispielsweise Mandeln oder Pinienkerne, verträgt das Kohlgemüse sehr gut.

Brokkoli kochen: Die Alternativen

Der vielseitige Brokkoli lässt sich jedoch nicht nur kochend zubereiten. Mit diesen Alternativen gelingen dir ganz sicher die leckersten Rezepte mit dem beliebten Kohlgemüse.

  • Blanchieren: Wer seinen Brokkoli, der übrigens auch Italienischer Spargel oder grüner Blumenkohl genannt wird, besonders knackig zubereiten möchte, sollte das Gemüse blanchieren. Hierzu den Kohl wie oben beschrieben putzen und für etwa zwei Minuten in kochendes Salzwasser geben. Anschließend abgießen und in eine Schüssel Eiswasser geben.
  • Dünsten: Beim Brokkoli dämpfen gehen die wenigsten Nährstoffe und Vitamine verloren. Doch wer hat schon einen Dampfgarer zum Gemüse dämpfen in der heimischen Küche. Keine Sorge: Auch beim Dünsten wird der Brokkoli besonders schonend gegart. Gib ein wenig Fett und ein paar Esslöffel Wasser in einen Topf, erhitze ihn und warte, bis die Mischung leicht köchelt. Nun kommt der geputzte Brokkoli hinzu und der Topf wird mit einem Deckel verschlossen. Das Gemüse gart schonend durch den entstehenden Dampf. Nach fünf bis sieben Minuten ist der Kohl fertig.
  • Braten: Brokkoli entfaltet seine Aromen beim Braten, aber zu viel Hitze schadet dem empfindlichen Gemüse. Bereitest du beispielsweise im Wok eine leckere Gemüsepfanne zu, gib den Brokkoli erst gegen Ende hinzu, damit er bissfest gart ohne zu verbrennen. Der Phantasie und allerlei Rezeptideen sind beim Brokkoli aus der Pfanne keine Grenzen gesetzt.
  • Brokkoli roh essen: Ja, du hast richtig gelesen. Du kannst Brokkoli auch komplett roh essen. Dazu den Brokkoli waschen und in kleine Stücke schneiden. Verwende lieber nur die Brokkoliröschen, der Strunk ist ungegart nicht allzu bekömmlich. Aus dem schmackhaften Low-Carb-Gemüse kannst du einen leckeren Brokkolisalat zaubern oder stöbere durch Rezepte und lass dich inspirieren.

Warum Brokkoli unbedingt auf deinem Speiseplan stehen sollte

Brokkoli, oder auch Broccoli, ist nicht nur lecker und vielseitig, die grünen Kohlröschen sind zudem ein wahres Superfood. Das Kohlgemüse ist reich an Vitamin C, E, B6, B2 und B1. Seine Glucosinolate (Senföle) wirken infektionshemmend und im Folsäure-Ranking liegt Brokkoli auf den vordersten Rängen. Außerdem punktet er mit viel Eisen, Kalzium, Natrium, Zink und Kalium. Und als wäre das noch nicht genug, eignet sich Brokkoli auch wegen seiner wenigen Kohlenhydrate und Kalorien als perfektes Low-Carb-Gemüse.

Brokkoli zubereiten und Brokkoli einfrieren ist ganz einfach. Richtig Spaß macht es dann, wenn wir verschiedene Rezepte mit Brokkoli ausprobieren. Bei uns erfahrt ihr aber auch, wie ihr Linsen kochen, Quinoa kochen und Kartoffeln kochen könnt.

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