Cashewmus selber machen: Rezept und Anleitung

Cashewmus ist eine leckere Zutat für viele Gerichte der veganen und vegetarischen Küche. Hier erfährst du, wie du Cashewmus selber machen kannst.   

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Zutaten
für Glas
  • 250 Gramm Cashewkerne
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Zubereitung
Cashewkerne rösten
  1. Verteile die Cashewkerne auf einem mit Backpapier belegtem Backblech und röste sie für circa 15 Minuten im Ofen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze.
  2. Nimm die Cashews aus dem Ofen, sobald sie goldbraun sind. Lasse die Kerne auf einem Teller oder Backpapier abkühlen.
Cashewkerne mahlen
  1. Gib die Cashewkerne in die Küchenmaschine und mahle sie sehr fein. Achtung: Mache während des Mahlvorgangs mehrere Pausen von fünf bis zehn Minuten! Erstens könnte sonst der Motor der Küchenmaschine überhitzen und deine Maschine ruinieren. Zweitens trennt sich bei zu heißen Temperaturen das austretende Öl von der Nussmasse und verhindert, dass ein cremiges Mus entsteht. Außerdem ist es wichtig, die Masse immer wieder vom Rand in die Mitte zu schieben und aufzulockern. Hierfür eignet sich ein Spatel.
  2. Mahle solange weiter, bis du ein cremiges Mus erhalten hast, in dem keine Stückchen mehr vorhanden sind.
  3. Wenn du möchtest, kannst du das Mus noch mit Zimt oder Salz abschmecken – je nachdem, ob du es eher für süße oder herzhafte Gerichte verwenden möchtest.
  4. Fülle anschließend das Cashewmus in saubere Gläser.
Tipp!

Tipp 1: Du benötigst ein steriles Glas für 250 ml. Hier erfährst du, wie du Gläser sterilisieren kannst.

Tipp 2: Um auch die letzten Reste des leckeren Muses aus dem Mixer zu bekommen, kannst du etwas Wasser hineinfüllen und alles nochmals gut durchmixen: So erhältst du köstliche Cashewmilch, die du innerhalb der nächsten zwei Tage noch verwenden kannst. 

Warenkunde

Haltbarkeit: Das Nussmus sollte nicht im Kühlschrank stehen, da es hier kondensieren könnte. Lagere das Cashewmus dunkel und trocken und brauche es innerhalb von drei Monaten auf. Die Haltbarkeit verbessert sich, wenn du zum Abschluss etwas Pflanzen- oder Nussöl auf die Oberfläche gibst. Vor dem Verzehr musst du dieses Öl gut verrühren. 

Cashewmus – ein Nussmus der Extraklasse 

Wer noch nie Cashewmus probiert hat, hat echt etwas verpasst! Das cremiger Mus dient zum Verfeinern von Suppen, als Zutat im Curry oder auch als Geschmacksträger in Desserts. Außerdem ist es ein beliebter Bestandteil von Dressings, Smoothies oder Müslis. Ganz besonders in der veganen Küche schwört man auf Cashewmus, das zum Beispiel als Grundlage für eine vegane Käsesoße dient. Dazu kommt noch, dass Cashewkerne richtig gesund sind:

  • Sie besitzen einen hohen Eiweiß- und Magnesiumgehalt sowie Magnesium, Phosphor und Kalzium. 
  • Außerdem besitzen sie Tryptophan, das unter anderem für die Bildung des "Glücksstoffes" Serotonin verantwortlich ist. Achtung: Wer Tramadol als Schmerzmittel einnimmt, darf keine Cashewnüsse verzehren, da der hohe Gehalt an Tryptophan gefährliche Wechselwirkungen verursachen kann. 
  • Der hohe Eisenanteil der Cashewkerne beugt Blutarmut vor.
  • Das in den Kernen enthaltene Vitamin A trägt zu einem gesunden Hautbild und einer guten Sehkraft bei.

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