Kohl kochen

Kohl kochen ist ganz einfach - mit den Tipps der Koch-Profis aus der BRIGITTE-Versuchsküche.

So verschieden die Kohlsorten auch sein mögen – gemeinsam ist der Sippe aus der Gattung "Brassica" ihr hoher Gehalt an Vitamin C. Im Kohl steckt davon genauso viel wie in Zitrusfrüchten – idealer kann ein Wintergemüse nicht sein. Außerdem ist er reich an nervenstärkendem Vitamin B, Kalium, Kalzium, Natrium und blutbildendem Eisen.

Rosenkohl und Grünkohl sind zudem besonders reich an Magnesium und Kalium. Gesundheitsfördernd wirken auch die reichlich vorhandenen Ballast- und sogenannten sekundären Pflanzenstoffe, die die natürlichen Abwehrfunktionen unseres Körpers unterstützen. Und noch ein Grund zur Freude: 100 Gramm Weißkohl enthalten nur 25 Kalorien! Am einfachsten ist es natürlich, Kohl als Rohkost zu essen.

Eine Portion Sauerkraut bringt nicht nur einen trägen Darm auf Trab und fördert die Verdauung, Milchsäurebakterien wirken sich auch positv auf die Darmflora aus und vernichten schädliche Bakterien.

Um die Vitamine zu erhalten, sollte die Kochzeit möglichst kurz gehalten werden. Kohl sollte gar, aber noch bissfest sein und keinesfalls "totgekocht" werden. Unangenehmen Blähungen nach dem Essen lässt sich mit gemahlenem Kümmel entgegenwirken. Bei uns findet ihr leckere Kohl-Rezepte.

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