Glühwein-Temperatur: So heiß darf der Punsch sein

Weihnachtszeit ist Glühweinzeit! Erfahre hier, auf welche Temperatur du Glühwein erhitzen solltest und vieles mehr über den leckeren Punsch.

Draußen wird's ungemütlich, es wird früh dunkel, die Temperaturen sinken, es fröstelt uns. Doch neben all den Nachteilen, die der Winter uns beschert, können wir uns endlich wieder auf Glühwein freuen. Für die meisten Deutschen ist eine Vorweihnachtszeit ohne aromatische, warme Rot- und Weißweine wie Weihnachten ohne Weihnachtsmann.

Wir verraten, wie du das wärmende Wintergetränk nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt genießen, sondern den leckeren Punsch mit richtiger Temperatur auch spielend leicht zu Hause zubereiten kannst.

Glühwein: Die richtige Temperatur

Beim Erhitzen von Glühwein gilt folgende Grundregel: Der Siedepunkt für Alkohol ist niedriger als für Wasser. Im Klartext bedeutet dies, dass du das beliebte Heißgetränk nicht zu heiß erwärmen darfst.

Bei zu viel Hitze geht das empfindliche Fruchtaroma verloren und ab 78 Grad entweicht außerdem der Alkohol, erklärt das Deutsche Weininstitut. Zudem kann der Zucker bei zu viel Hitze karamellisieren, was den Glühwein bitter schmecken lässt. Also oberste Regel: Achte darauf, dass du den Glühwein nicht zu heiß erhitzt.

Glühwein zubereiten: Tipps und Tricks

Wie du auch zu Hause leckeren, perfekt temperierten Glückwein zubereiten kannst, verraten wir dir nun.

  • Lege dir ein Küchenthermometer zu. Mit Hilfe des Temperaturmessers hast du die Hitze deines Glühweins immer unter Kontrolle und vermeidest, dass Geschmack und Alkohol verloren gehen und der Zucker zu karamellisieren beginnt.
  • Lasse deinen Glühwein niemals Kochen oder Simmern. Ideal sind 72 bis 73 Grad, also weit unter dem Siedepunkt.
  • Du solltest den Glühwein nicht zu lange warmhalten. Erwartest du Gäste, bereite das leckere Wintergetränk besser erst knapp vor deren Ankunft zu.
  • Die erste Runde mit perfekter Temperatur ist ausgetrunken – und nun? Fülle den Punsch in eine Warmhaltekanne. Richtig zubereitet habt ihr den ganzen Abend Spaß mit wohltemperiertem Wein.

Glühwein richtig einkaufen – das musst du wissen:

  • Was sich Glühwein nennen darf und was nicht, unterliegt strengen Regelungen. Rechtlich gesehen darf Glühwein nur aus Rot- oder Weißwein bestehen, der gesüßt und gewürzt wurde. Weitere Zusätze wie Zucker, Wasser, Farbstoffe oder Alkohol sind verboten.
  • Das leckere Wintergetränk muss mindestens 7 und weniger als 14,5 Prozent Volumenalkohol enthalten.
  • Findest du auf dem Wein die Begrifflichkeiten "Winzer-Glühwein", "Weingut" oder "Winzergenossenschaft", hat der Erzeuger seinen winterlichen Wein aus eigenen Weinen zubereitet.
  • Das Prädikat "Deutscher Glühwein" verspricht ein weihnachtliches Heißgetränk aus hundert Prozent heimischen Grundweinen.

Glühwein mit der richtigen Temperatur selber machen

Hast du dich für den Glühwein deiner Wahl entschieden, kannst du ihn zu Hause mit Zimt, Nelken, Koriander, Kardamom und Anis verfeinern. Für das leckere, fruchtige Aroma kannst du Orangen oder Mandarinen hinzufügen.

Wer kauft, sollte also zunächst genau auf das Etikett achten und nach Geschmack verfeinern. Doch es müssen nicht immer gekaufte Weine oder der Genuss auf dem Weihnachtsmarkt sein - Glühwein selber machen ist kein Hexenwerk. Verwende am besten einen halbtrockenen bis trockenen Rotwein, bewährt haben sich Regent und Spätburgunder, und Weißweine nach Geschmack. Erwärme die Weine, füge nach Belieben Winteraromen wie Nelken, Zimt und Anis, sowie Zitrusfrüchte hinzu und genieße das winterliche Heißgetränk.

Probier doch auch mal Kirschglühwein, weißer Glühwein, Glühwein-Spritz, Glühwein-Plätzchen und Glögg

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