Hefeteig einfrieren: Das müsst ihr beachten

Egal ob gesüßt und ungesüßt: Ihr könnt einen Hefeteig einfrieren, solltet ihr mal zu viel davon gemacht haben. Wir erklären euch, wie es geht.

Hefeteig einfrieren: So geht's

Generell ist es kein Problem, einen Hefeteig einzufrieren, er sollte jedoch noch nicht aufgegangen sein, sonst besitzt er nach dem Auftauen eine sehr klebrige Konsistenz. Ihr könnt folgendermaßen vorgehen:

  1. Aus Wasser, Hefe, Mehl, Salz, Butter und Eiern und (für süße Backwaren) Zucker einen Hefeteig herstellen.
  2. Den Teig nicht wie sonst üblich an einem warmen Ort aufgehen lassen, sondern je nach Bedarf portionieren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.
  3. Anschließend die Teigfladen in einen Gefrierbeutel oder eine Dose geben und den Hefeteig einfrieren. Wichtig ist, dass er luftdicht verpackt ist, denn sonst trocknet der Teig aus. Auf diese Weise ist er etwa 6 Monate haltbar.

Hefeteig auftauen

Wenn ihr den eingefrorenen Hefeteig verwenden wollt, müsst ihr ihn etwa 12 Stunden vorher auftauen. Das funktioniert am besten abgedeckt über Nacht in einer Schüssel im Kühlschrank. Danach könnt ihr den Teig wie gewohnt gehen lassen, allerdings dauert dieser Vorgang etwa doppelt so lange wie bei frischem Teig. Wenn sich das Volumen deutlich vergrößert hat, könnt ihr daraus zum Beispiel einen Hefezopf, Pizza oder Hefekuchen backen.

Hefeteig in einer Schüssel auf der Arbeitsplatte

Pizzateig einfrieren

Da es sich bei Pizzateig ebenfalls um einen Hefeteig handelt, könnt ihr ihn genauso einfrieren wie oben beschrieben. Es kann sinnvoll sein, den Teig bereits rund auszurollen und die Fladen übereinander zu stapeln. Ihr solltet sie dann aber unbedingt mit Backpapier voneinander trennen, damit sie nicht aneinanderkleben und sich später leichter portionieren lassen.

Hefe einfrieren

Es besteht auch die Möglichkeit, frische Hefe einzufrieren. Diese hält sich in der Regel nur etwa eine Woche, während ihr sie tiefgekühlt ein halbes Jahr lagern könnt. Einen ganzen Würfel könnt ihr direkt in der Originalverpackung in den Tiefkühler legen. Handelt es sich um einen angebrochenen Hefewürfel, packt ihr ihn am besten in eine Gefrierdose oder einen -beutel. Beim Auftauen verfahrt ihr genauso wie beim Hefeteig: Legt die Hefe über Nacht in den Kühlschrank, dann könnt ihr sie am nächsten Tag nach Belieben verarbeiten.

Bei uns findet ihr leckere Hefe-Rezepte und Tipps rund um das Triebmittel. Wusstet ihr zum Beispiel, warum ein Hefewürfel immer genau 42 Gramm wiegt? Wir verraten es euch!

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