Johannisbeeren einfrieren: So funktioniert’s

Wir zeigen Schritt für Schritt, wie du Johannisbeeren einfrieren kannst, damit du die leckeren Früchte auch nach der Saison noch genießen kannst.

Schritt 1: Die richtigen Johannisbeeren auswählen 

Bei der Auswahl der Johannisbeeren solltest du darauf achten, dass sie reif sind, aber noch nicht matschig. Die Beeren sollten keine Druckstellen haben oder schrumpelig sein. Ob du rote, weiße oder schwarze Johannisbeeren einfrieren möchtest, ist aber egal. 

Schritt 2: Johannisbeeren waschen 

Im nächsten Schritt sollten die Beeren gründlich unter fließendem Wasser abgewaschen werden. Verwende dafür einen sanften Wasserstrahl, denn die Beeren sind sehr empfindlich und platzen leicht auf. Anschließend kannst du sie abtropfen und gut trocknen lassen, zum Beispiel indem du sie auf Küchenpapier legst und mit einem Tuch abtupfst. 

Schritt 3: Johannisbeeren entrispen 

Bevor du die Johannisbeeren einfrieren kannst, solltest du sie entrispen, weil sie später matschig sind. Am besten funktioniert das Entstielen mit einer Gabel entlang der Rispen, wenn die Beeren noch frisch und knackig sind. Manchmal bleiben noch einige Stielansätze hängen, die anschließend mit der Hand entfernt werden müssen. 

Schritt 4: Johannisbeeren schockgefrieren 

Nun verteilst du die einzelnen Johannisbeeren auf einen großen Teller oder ein Backblech und gibst sie für ein bis zwei Stunden in den Tiefkühler. Durch das Schockgefrieren sind sie später noch einzeln streufähig und frieren nicht aneinander. 

Schritt 5: Johannisbeeren einfrieren 

Im Anschluss kannst du die Johannisbeeren in der gewünschten Portionsgröße in Gefrierbeutel oder Behälter abfüllen und im Gefrierschrank verstauen. Wenn man die Beeren einfriert, sind sie etwa 10 Monate haltbar, sodass du sie auch nach der Saison noch genießen kannst. 

Für die Weiterverarbeitung lässt du sie am besten an der Luft auftauen. Allerdings sind die Johannisbeeren dann nicht mehr als Belag auf dem Kuchen verwendbar, weil sie den Boden durchweichen würden. Du kannst sie aber zum Beispiel hervorragend für Johannisbeergelee oder Johannisbeersaft verwenden. Wir erklären euch, wie ihr Johannisbeeren entsaften könnt.

Johannisbeeren: Saison und Lagerung 

Johannisbeeren haben von Anfang Juni bis Ende August Saison. Da die Beeren so druckempfindlich sind, sollten sie nach dem Pflücken möglichst schnell verzehrt werden. Gekühlt sind sie nur etwa zwei bis drei Tage haltbar. 

Du suchst noch nach Rezepten mit Johannisbeeren? Dann probiere doch mal unseren leckeren Johannisbeerkuchen, die Johannisbeertorte oder Johannisbeersirup aus. Wir zeigen dir außerdem, wie du Johannisbeeren schneiden kannst. Übrigens: Man kann auch ganz leicht Erdbeeren einfrieren, Stachelbeeren einfrieren, Pilze einfrieren und Kirschen einfrieren.

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