Kartoffeln kochen: So gelingen sie garantiert

Wie lange müssen Kartoffeln kochen und welche Sorte eignet sich für welches Gericht? Wir klären die wichtigsten Fragen rund um die Knolle.

Kartoffeln kochen: Schritt für Schritt 

  1. Zunächst solltest du die Keimstellen sowie dunkle oder grüne Stellen an der Kartoffel wegschneiden. Außerdem müssen die Knollen gewaschen werden. Wenn du Salzkartoffeln kochen möchtest, musst du vorher die Kartoffeln schälen. Verwende dafür am besten ein Schälmesser oder einen Sparschäler. Pellkartoffeln besitzen den Vorteil, dass die Schale mehr Vitamine in der Knolle hält und sie deshalb etwas gesünder sind. Man kann die Schale von Pellkartoffeln übrigens problemlos mitessen.
  2. Damit die Kartoffeln gleichmäßig gar werden, sollten sie die gleiche Größe haben. Salzkartoffeln kannst du einfach halbieren oder vierteln, sodass sie gleich groß sind.
  3. Nun gibst du die Kartoffeln in einen Topf und bedeckst sie etwa zu drei Vierteln mit kaltem Wasser. Die oberen Kartoffeln werden dann durch Dampfgaren gekocht. Beim Salzen musst du nicht sparsam sein, weil die Kartoffeln das Salz schnell aufnehmen. Ein Esslöffel gilt als Richtwert. 
  4. Anschließend stellst du den Herd auf die höchste Stufe und wartest, bis das Wasser anfängt zu kochen. Sobald dies der Fall ist, drehst du die Temperatur etwas runter und lässt für 15 bis 20 Minuten die Kartoffeln kochen. Der Deckel sollte dabei geschlossen sein, denn so verbrauchst du weniger Energie und die Kartoffeln werden schneller gar. 
  5. Die genaue Kochzeit hängt von der Größe und Sorte der Kartoffeln ab. Mit der Garprobe kannst du prüfen, ob die Kartoffeln bereits weich gekocht sind: Steche dafür mit einem Messer in Knolle hinein: Wenn du keinen Widerstand spürst, ist die Kartoffel fertig. 
  6. Zum Schluss gießt du das Wasser ab, schreckst die Kartoffeln ab und lässt sie ausdampfen. Dann kannst du sie zum Beispiel zu Kartoffelsalat oder Kartoffelauflauf weiterverarbeiten oder als Beilage servieren. 

Welche Kartoffelsorte eignet sich für welches Gericht? 

Die Wahl der Kartoffelsorte hängt davon ab, was man anschließend mit den Kartoffeln machen möchte. Festkochende oder überwiegend festkochende Kartoffelsorten eignen sich vor allem für Pellkartoffeln, Bratkartoffeln oder Kartoffelgratin. Weich- oder mehlig kochende Sorten sollte man verwenden, wenn man Kartoffelbrei oder Kartoffelknödel herstellen möchte. 

Der Unterschied zwischen den Sorten liegt in ihrem Stärkeanteil: Während festkochende Kartoffeln am wenigsten Stärke enthalten, weisen mehlig kochende Kartoffeln mit etwa 16 Prozent einen hohen Stärkeanteil auf, ihre Zellen lösen sich deshalb schneller auf. 

Kartoffeln kochen in der Mikrowelle 

Wer etwas Zeit sparen möchte, kann auch in der Mikrowelle Kartoffeln kochen. Allerdings darf die Portion nicht zu groß sein, ansonsten werden die Knollen nicht gar. Wasche die Kartoffeln und lege sie nass in ein mikrowellengeeignetes Gefäß. Decke die Kartoffeln ab und gare sie für etwa zehn Minuten bei 600 Watt. Mit dieser Methode verlieren die Kartoffeln keine Nährstoffe an das Wasser, allerdings können sie so auch kein Salz aufnehmen, sondern müssen nachgesalzen werden. 

Kartoffeln kochen im Schnellkochtopf 

Der Vorteil eines Schnellkochtopfs liegt darin, dass man Energie und Wasser einsparen kann und die Kartoffeln schneller gar sind. Für 500 Gramm: Füge den Knollen 300 Milliliter Wasser und etwas Salz hinzu und stelle den Topf auf die höchste Stufe. Sobald das Wasser kocht, reduzierst du die Hitze und kochst die Kartoffeln für sieben bis acht Minuten. Nachdem der Herd ausgestellt ist, musst du warten bis sich der Druck im Schnellkochtopf abgebaut hat. Anschließend gießt du das Wasser ab und schreckst die Kartoffeln ab. 

Weitere Rezepte mit Kartoffeln findest du auf unserer Pinterest-Pinnwand. Außerdem erklären wir, ob man Kartoffeln roh essen darf und wie du Süßkartoffeln kochen und Rosenkohl kochen kannst.

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Küchenlexikon: Kartoffeln richtig zubereiten

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Kartoffeln kochen: So gelingen sie garantiert

Wie lange müssen Kartoffeln kochen und welche Sorte eignet sich für welches Gericht? Wir klären die wichtigsten Fragen rund um die Knolle.

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