So bleibt euer Basilikum lange frisch!

Kaum gekauft, lässt Basilikum aus dem Supermarkt schnell die Blätter hängen. Wie ihr länger Freude am aromatischen Grün habt - und was ihr alles damit machen könnt.

Es ist der Traum einer jeden Hobbyköchin: frisches direkt von der Fensterbank ernten und damit Nudel-Gerichte veredeln. In der Realität sieht es dann leider oft so aus, dass die Basilikum-Töpfchen aus dem Discounter schon nach wenigen Tagen traurig die Blätter hängen lassen.

Dabei kann man mit wenig Aufwand einiges dafür tun, damit das aromatische Königskraut länger überlebt:

1. Viel Licht und Wärme schenken

Das Basilikum kommt aus warmen, sonnenreichen Regionen - und so möchte es auch stehen. In der dunkelsten Ecke eurer Küche hat das Pflänzchen nichts zu suchen. Es sehnt sich nach Licht und Wärme. Stellt es deshalb am besten innen auf die Fensterbank. Oder im Sommer noch besser: nach draußen. Auf dem Balkon, auf dem Fensterbrett oder auf der Terrasse ist das Basilikum in seinem Element - und wächst und gedeiht. Hier gibt es Tipps fürs Indoor Gardening.

2. Für ausreichend Platz sorgen

Bei Pflänzchen vom sind dem Wachsen und Gedeihen Grenzen gesetzt, denn häufig sind die Triebe viel zu eng gesetzt. Viel zu viel Grün auf viel zu wenig Raum. Deshalb: den Kräutertopf in vier gleiche Teile aufsplitten und nebeneinander in einen größeren Balkontopf setzen, sodass sich die Wurzeln ausbreiten können und das Küchenkraut wachsen kann.

3. Regelmäßig ernten

Basilikum muss regelmäßig abgeerntet werden. Tut ihr das nicht, wird es unter optimalen Bedingungen (siehe 1 und 2) anfangen zu blühen. Und so schön das auch aussieht: Das ist das Letzte, was ihr wollt! Denn ist die Blüte vorbei, stirbt das Basilikum.

Übrigens: Schädlich sind die Blüten nicht. Während andere Kräuter ungenießbar werden, wenn sie blühen, könnt ihr das Basilikum immer noch essen und sogar Öle und Suppen damit verfeinern. Die Blätter schmecken dann etwas bitterer - ein Problem, das sich jedoch durch Kochen beheben lässt. Die Hitze löst die Bitterstoffe auf und das natürliche Aroma kehrt zurück.

Achtet beim Ernten darauf, nicht nur einzelne Blätter abzuzupfen. Stattdessen lieber komplette Triebspitzen sauber abschneiden, idealerweise ganz nah oberhalb der kleinen Blättertriebe, da diese dann neu austreiben und das Basilikum voller und buschiger werden lassen.

4. Schnellstmöglich verbrauchen

Selbst wenn ihr alles richtig macht, müsst ihr aber der Tatsache ins Auge blicken, dass das Basilikum vom Discounter euch nicht ewig erhalten bleibt. Eine solche Pflanze wird euch niemals über Jahre hinweg begleiten.

Deshalb: Verbraucht das Basilikum zügig oder macht die aromatischen Blättchen haltbar. Wir haben dafür viele tolle Basilikum-Rezepte. Der Klassiker, selbstgemachtes Basilikum-Pesto, ist da nur eine von vielen tollen Ideen.

Extra: Basilikum kreativ haltbar machen

Frisch geerntete Blätter können nach dem Waschen locker in Frischhaltefolie oder in ein feuchtes Küchentuch gewickelt und 3 bis 4 Tage gelagert werden. Oder ihr wascht sie ab, lasst sie etwa eine halbe Stunde lang gut trocknen und packt sie dann in einem Gefrierbeutel in die Tiefkühltruhe.

Eine zweite Möglichkeit zum Haltbarmachen ist das Herstellen von Ölen und Essigessenzen mit Basilikum. Dafür muss das frisch geerntete Basilikum zunächst gewaschen werden. Dann die Blattstiele sauber abschneiden. Eine Flasche oder ein Einwegglas zur Hälfte mit Weißweinessig oder Olivenöl füllen, Knoblauch und zwei Handvoll Basilikum hinzugeben. Den Rest des Gefäßes mit dem Öl bzw. dem Essig auffüllen und fest verschlossen 8 bis 10 Tage stehen lassen. Das passt dann zum Beispiel perfekt zu unseren Ravioli mit Spargel und Basilikum-Öl.

Ebenfalls eine schöne Idee: Basilikum-Salz selber machen. Hackt dafür die Basilikum-Blätter klein und vermengt sie mit einer ordentlichen Prise Meersalz. Dann kommt beides zusammen auf ein Backblech und wird bei 50 Grad so lange gebacken (und regelmäßig gewendet), bis es schön geröstet ist. Das Aroma wird euch umhauen!

uk
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