Pflaumen einkochen: Schritt für Schritt erklärt

Pflaumen einkochen ist eine gute Möglichkeit, um das Obst haltbar zu machen und auch noch nach der Pflaumensaison genießen zu können. Wir zeigen, wie es geht.

Pflaumen einkochen: Die Zutaten

  • 1 Kilogramm Pflaumen
  • 500 Gramm Gelierzucker
  • 1 Liter Wasser
  • Gewürze nach Wahl (z.B. Zimt oder Nelken)
  • Einmachgläser

Zwetschgen richtig einwecken: So geht’s

  1. Bevor man Pflaumen einkochen kann, müssen zunächst die Einweckgläser gründlich gesäubert werden. Dazu spülst du sie am besten unter heißem Wasser aus.
  2. Anschließend muss man die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. Fülle sie in die Einmachgläser und achte darauf, dass du nur reife Früchte verwendest, die keine Druck- oder Faulstellen haben.
  3. Um den Sirup herzustellen, löst du den Zucker unter ständigem Rühren in kochendem Wasser auf. Wer mag, kann auch Rotwein anstatt des Wassers verwenden oder die Pflaumen mit Zimt oder Nelken würzen. 
  4. Nun füllst du die Gläser mit dem Sirup auf, bis die Pflaumen vollständig bedeckt sind. Es sollte noch etwa ein Zentimeter Platz bis zum Rand bleiben. Wichtig ist, dass sich keine Bläschen im Glas bilden, diese kann man zum Beispiel durch Rühren mit einem Messer entfernen.
  5. Im nächsten Schritt solltest du die Deckel der Einmachgläser luftdicht verschließen und in einen Topf stellen. Dieser wird mit Wasser gefüllt, bis die Gläser etwa zur Hälfte im Wasser stehen. Dann kannst du sie 20 Minuten lang einkochen.
  6. Zum Schluss nimmst du den Topf vom Herd und lässt den Pflaumenkompott 24 Stunden lang ruhen. Eingekochte Pflaumen sind mindestens sechs Monate lang haltbar.

Pflaumen einkochen im Backofen

Man kann die Pflaumen auch im Backofen einmachen. Dazu sollte der Ofen auf 180 Grad vorgeheizt werden. Die Schritte 1-5 bleiben gleich. Dann stellst du die verschlossenen Gläser in einen Behälter mit hohem Rand und füllst ihn mit etwas Wasser, sodass die Einweckgläser etwa einen Zentimeter tief im Wasser stehen. Anschließend kochst du die Pflaumen bei 75 Grad für 30 Minuten.

Hier zeigen wir dir noch mehr Tipps, Tricks und Rezepte rund um das Thema Obst einkochen.

Der Unterschied zwischen Pflaumen und Zwetschgen

Die Begriffe Pflaumen und Zwetschgen werden häufig synonym verwendet, allerdings unterscheiden sich die beiden Fruchtsorten. Zwetschgen sind länglich und etwa fester als Pflaumen. Pflaumen sind hingegen rund und ihr saftiges Fruchtfleisch ist etwas süßer als das der Zwetschgen. Für einen Pflaumenkuchen eignen sich Zwetschgen am besten, weil sie den Boden nicht so schnell durchweichen. Außerdem lassen sie sich einfacher entkernen. Pflaumen haben von Juli bis September Saison und reifen nicht nach. 

Tipp: Eingekochte Pflaumen schmecken beispielsweise fantastisch auf Pfannkuchen

Wenn du noch weitere Rezepte mit Pflaumen suchst, kannst du zum Beispiel unser Zwetschgenmus und Pflaumenmus, unsere leckere Pflaumenmarmelade oder unseren Zwetschgenkuchen ausprobieren.

Videotipp: Pflaumenkuchen mit Streuseln backen

Leckerer Obstkuchen
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