Rosmarin trocknen – gewusst wie

Kräuter haltbar machen ist ganz leicht. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie du Rosmarin trocknen kannst und wozu das Gewürz am besten passt. 

Ein eigener kleiner Kräutergarten hat viele Vorteile in der Küche: Man hat immer einen Vorrat frischer Kräuter parat und damit gut gewürztes Essen. Vor allem mit getrockneten Kräutern. Selber Kräuter trocknen geht auch ganz leicht! Wie du Rosmarin trocknen kannst, zeigen wir dir hier.

Rosmarin trocknen – Vorbereitungen und Ernte

Rosmarin kannst du das ganze Jahr über ernten. Möchtest du Rosmarin trocknen, erntest du am besten morgens oder vormittags, wenn es trocken ist. Idealerweise stand die Pflanze vorher ein paar Tage lang (oder mindestens einen) in der Sonne.

Rosmarin trocknen – gewusst wie

Die einfachste Methode ist das Lufttrocknen. Es ist zudem leichter, ganze Triebe zu trocknen, als die einzelnen Nadeln.

Schneide daher ganze Stiele ab, verzichte auf das Waschen, damit sie nichts von ihrem Aroma verlieren. Entferne welke Bestandteile und bündle mehrere Stiele mit einem Band (z. B. Garn). Nun kannst du sie kopfüber an einen trockenen, warmen Ort aufhängen. Am besten ohne direkte Sonneneinstrahlung, sonst büßen sie an Aroma ein.

Nach mehreren Tagen sollte der Rosmarin getrocknet sein. Das erkennst du daran, dass die Zweige trocken und brüchig sind. Fülle die Nadeln jetzt in ein verschließbares Glasbehältnis um oder lagere die Zweige im Ganzen luftdicht.

Rosmarin trocknen – Alternativen

Statt an der Luft lässt sich Rosmarin auch im Backofen trocknen. Dazu die Stiele auf ein Backblech oder ein Gitter legen und in den Ofen geben. Bei niedriger Temperatur trocknet Rosmarin nun in etwa drei bis vier Stunden.

Hast du einen Dörrautomaten, kannst du das Kraut auch darin bei niedriger Temperatur trocknen. Bei der Trocknungszeit solltest du die Herstellerangaben beachten. Mit zwei bis drei Stunden solltest du rechnen.

Rosmarin lagern

Wenn du Rosmarin kühl und dunkel lagerst, hält sich Rosmarin am besten. Bewahre ihn in einem verschließbaren Gefäß auf.

Rosmarin überwintern

Hast du dein eigenes Rosmarinpflänzchen, kannst du dieses auch durch den Winter bringen. Der Rosmarin sollte dann – soweit du ihn als Topfpflanze kultivierst – an einem hellen Standort stehen. Das kann z. B. ein unbeheiztes Gewächshaus oder ein (heller) Keller sein. Die optimalen Temperaturen liegen bei bis zu zehn Grad. Steht das Kraut auf dem Balkon, ist es besser, es vor Frost zu schützen. Zum einen sollte der Topf nicht direkt auf dem kalten Boden stehen, stelle also z. B. ein Holzbrett darunter. Zum anderen kannst du den Topf in einen Jutesack stellen und rundherum mit Zeitungspapier ausstopfen und oben mit Tannenreisig schützen. Während des Überwinterns wenig, aber regelmäßig gießen.           

Dazu passt Rosmarin

Das herbe leicht bittere Gewürz passt zu Fleisch, Fisch und Kurzgebratenem. Auch Rosmarinkartoffeln (siehe Video) sind ein kulinarisches Highlight. Hier gibt es noch mehr Inspirationen, welche Küchenkräuter wozu passen.

Du möchtest nun auch deine eigenen Kräuter im Garten pflanzen? Hier findest du eine Auswahl an tollen Gewürzen und die passenden Tipps:

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Videotipp: Rosmarinkartoffeln

Kartoffeln mal anders

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