Seidentofu: Verwendung und Rezepte

Seidentofu dient mit seiner cremigen Konsistenz als Grundlage für vegane Desserts und herzhafte Dips. Erfahre hier, wie du das Sojaprodukt noch verwenden kannst!

Was ist Seidentofu?

  • Seidentofu ist eine Tofu-Art, dessen Wasseranteil wesentlich höher als der von Räuchertofu oder normalem Tofu ist.
  • Tofu wird aus Sojabohnen, Wasser und Magnesiumchlorid hergestellt. Während normaler Tofu 50 Prozent Wasseranteil besitzt, liegt der von Seidentofu bei 80 Prozent.
  • Seidentofu wird im Gegensatz zu normalem Tofu nur geringfügig gepresst und nicht abgetropft. Die enthaltene Sojamilch gerinnt weiter in der Verpackung.
  • Das aus Japan stammende Produkt erhielt seinen Namen, da der Tofu traditionell in Seidenstoff eingeschlagen wurde. 

Seidentofu: Verwendung und Geschmack

Die Konsistenz des Seidentofus ist sehr weich und geleeartig, weshalb er sich gut als Suppenbeilage eignet oder als Basis für pflanzliches Mousse, Joghurt oder andere cremige Speisen dient: Das macht ihn so beliebt in der veganen Küche! Geschmacklich ist Seidentofu eher neutral und besitzt kaum Eigengeschmack. Er kann daher beliebig gewürzt werden.

Was kann man mit Seidentofu machen?

  • Dips oder Cremes: Die cremige Konsistenz des Seidentofus dient als perfekte Grundlage für herzhafte Dips oder süße Cremes. Der Seidentofu kann püriert und gemixt werden und wird dadurch schön geschmeidig. Probiere zum Beispiel unseren Seidentofu-Dip mit Wan-Tan-Blättern und Gemüse.
  • Desserts und Mousse: Veganer müssen bei Weitem nicht auf Mousse au Chocolat oder Eiscreme verzichten – mit Seidentofu als Grundlage sind diese Leckerbissen kein Problem! Abkühlung gefällig? Dann lass dir unser Himbeer-Cranberry-Freeze schmecken!
  • Seidentofu im Smoothie: Wer seinen Smoothie mit einer Extra-Portion Eiweiß aufpeppen will, für den kommt Seidentofu genau richtig! Der Tofu wird einfach mit den anderen Zutaten im Mixer aufgeschäumt. Hier findest du zum Beispiel die Anleitung für die Spicy Kichererbsen
  • Seidentofu in herzhaften Gerichten: Seidentofu dient als Eiweißersatz. Zum Beispiel in einer Quiche oder im veganen Rührei ersetzt er das tierische Produkt optimal. Richtig lecker ist zum Beispiel unsere vegane Sauerkraut-Hotdog-Quiche.
  • Seidentofu im Kuchen: Was wäre die Welt ohne Käsekuchen? Damit Veganer darauf nicht verzichten müssen, kommt Seidentofu an dieser Stelle ins Spiel: Hier findest du das Rezept für veganen Käsekuchen.

Seidentofu: Aufbewahrung

In einem luftdichten Gefäß bleibt sich der Seidentofu im Kühlschrank bis zu drei Tagen frisch. Zum Einfrieren ist er allerdings nicht geeignet! 

Wie gesund ist Seidentofu?

Seidentofu punktet mit jeder Menge gesundheitlichen Vorzügen:

  • Er besitzt viel Eiweiß, wenig Fett und ist zudem cholesterinfrei.
  • Das Sojaprodukt kann mit B-Vitaminen und Vitamin E aufwarten. Außerdem ist Eisen, Kalcium, Zink, Magnesium, Folsäure und Kalium im Seidentofu enthalten. Damit der Körper das Eisen besser aufnehmen kann, sollte man ein Vitamin C-haltiges Lebensmittel (wie zum Beispiel Paprika) dazu auftischen.
  • Gerade in der veganen und vegetarischen Ernährung ist der cremige Tofu sehr beliebt, da er eine gute pflanzliche Eiweißquelle darstellt. Und auch Menschen mit einer Laktoseintoleranz können von dem Produkt sehr profitieren, da es als Alternative für Quark oder Joghurt genutzt werden kann.
  • Das Sojaprodukt enthält allerdings einen hormonähnlichen sekundären Pflanzenstoff, weshalb Säuglinge und kleine Kinder diese Produkte nicht essen sollten. 
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Kann man Seidentofu anbraten?

Der Tofu lässt sich aufgrund seiner weichen Konsistenz nur sehr schwer anbraten. Besser geht es, wenn man ihn etwas entwässern lässt, vorsichtig klein schneidet und in einem Teller mit Pfeilwurzelmehl wendet.

Auf den Geschmack gekommen? Hier findest du weitere leckere Rezepte mit Tofu. Und hier erklären wir, wie du Tofu braten kannst. Weitere vegane Rezepte findest du hier!

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