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Sellerie einfrieren So einfach funktioniert‘s

Sellerie einfrieren: Knollensellerie
© Gulcin Ragiboglu / Shutterstock
Ihr habt Sellerie angepflanzt oder einfach zu viel gekauft und möchtet das Gemüse konservieren? Dann erfahrt ihr hier, wie ihr Sellerie einfrieren könnt – wir zeigen euch die verschiedenen Methoden für Knollen- und Staudensellerie.

Sellerie einfrieren: Schritt für Schritt

Knollensellerie lässt sich roh einfrieren, ihr müsst ihn vorher nicht kochen. Geht dabei wie folgt vor:

  1. Entfernt das Wurzelende sowie den Blattansatz großzügig mit einem scharfen Messer. Danach schält ihr den Sellerie und schneidet etwa einen halben Zentimeter der Schale ab.
  2. Im nächsten Schritt zerteilt ihr die Knolle in kleine Würfel, wer möchte, kann sie aber auch in Scheiben oder Stifte schneiden.
  3. Gebt den Sellerie portionsweise in Gefrierbeutel oder -dosen und verschließt diese luftdicht. Bevor ihr den Knollensellerie ins Gefrierfach legt, solltet ihr ihn mit dem Inhalt und Datum beschriften. Tiefgekühlt ist der Sellerie bis zu sechs Monate lang haltbar.

Tipp: Wenn ihr die Selleriestücke zusammen mit Lauch, Möhren und Petersilie einfriert, habt ihr praktischerweise immer Suppengrün vorrätig.

Gekochten Knollensellerie einfrieren

Ihr könnt auch Sellerie einfrieren, der bereits gekocht wurde. Der Vorteil: Der Sellerie muss später nur noch erhitzt werden und ist schneller fertig. Beim Einfrieren solltet ihr darauf achten, dass das Gemüse zunächst vollständig abkühlt, bevor ihr es in Gefrierdosen umfüllt. Anschließend gebt ihr den Knollensellerie – ebenfalls mit Datum versehen – in den Tiefkühler. Gekochter Sellerie hält sich dort allerdings nur drei Monate.

Staudensellerie einfrieren: Das müsst ihr beachten

Sellerie einfrieren: Staudensellerie
© OlesyaSH / Shutterstock

Auch Staudensellerie lässt sich einfrieren, allerdings müsst ihr ihn vorab blanchieren. So geht’s:

  1. Wascht die Stangen zunächst und schneidet die Blätter sowie Wurzeln ab. Entfernt die Fäden mit einem Messer und zerteilt das Gemüse in mundgerechte Stücke.
  2. Bringt leicht gesalzenes Wasser in einem Topf zum Kochen und stellt eine Schüssel mit Eiswasser bereit.
  3. Nun gebt ihr den Stangensellerie portionsweise in den Topf und kocht sie etwa drei bis vier Minuten darin. Danach holt ihr sie mit einer Schöpfkelle heraus und schreckt sie sofort in dem kalten Wasser ab.
  4. Bevor ihr den Sellerie einfrieren könnt, muss er gründlich abtropfen. Am besten tupft ihr ihn mit einem Tuch trocken und gebt ihn dann luftdicht verschlossen in den Tiefkühlschrank. Der Staudensellerie kann so bis zu zwölf Monate aufbewahrt werden.

Staudensellerie kann auch roh eingefroren werden, auf diese Weise ist er aber nur zwei Monate haltbar.

Bei uns findet ihr weitere Tipps rund um die Themen Staudensellerie zubereiten, Spinat einfrieren und Möhren einfrieren. Tauscht euch für weitere Kochtipps in der BRIGITTE Community aus!


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