Senf selber machen – mit nur 6 Zutaten

Senf selber machen ist ganz einfach – wir zeigen euch das Grundrezept mit nur sechs Zutaten und präsentieren raffinierte Varianten, wie ihr euren selbstgemachten Senf verfeinern könnt.

Senf selber machen: Die Zutaten

  • 100 g weiße Senfkörner (alternativ Senfmehl)
  • 150 ml Branntweinessig
  • 100 ml Wasser
  • 5 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Sonnenblumenöl

Senf selber machen: Schritt für Schritt

  1. Zunächst müssen die Senfkörner gemahlen werden. Dafür zerkleinert ihr die Senfsaat am besten in einem Mörser oder einer Gewürz- bzw. Kaffeemühle.
  2. Die gemahlenen Körner in einer Schüssel mit dem Zucker und Salz vermengen. Anschließend den Essig, das Wasser und das Öl darüber gießen und alles gut miteinander vermischen, sodass eine cremige Masse entsteht. Wenn die Senfsaat noch zu grobkörnig ist, könnt ihr sie mit einem Stabmixer pürieren. Doch Vorsicht: Die Masse darf nicht zu heiß werden, sonst wird der Senf bitter – deshalb solltet ihr den Pürierstab zwischendurch immer mal wieder ausschalten.
  3. Den Senf in ein sauberes, verschließbares Glas füllen und mindestens 24 Stunden lang im Kühlschrank ziehen lassen. Zwischendurch umrühren. Im Kühlschrank aufbewahrt hält er sich etwa drei Monate.

Tipps für selbstgemachten Senf

Man unterscheidet zwischen schwarzen, braunen und weißen Senfkörnern, wobei Letztere eine gelbe Farbe besitzen. Sie schmecken milder als die dunklen Varianten – wenn ihr also scharfen Senf bevorzugt, könnt ihr noch einige schwarze Körner hinzufügen. Falls euch der Senf zu blass erscheint, rührt einfach ein wenig Kurkuma unter: das Gewürz sorgt für eine intensivere Farbe.

Selbstgemachten Senf verfeinern

Es gibt viele verschiedene Senfsorten – ob grobkörnig, scharf oder fruchtig, wir verraten euch, wie ihr das Grundrezept variieren könnt.

  • Süßer Senf: Süßen Senf erhaltet ihr, indem ihr viel braunen Zucker und etwas Honig unter die Zutaten mischt.
  • Fruchtiger Senf: Besonders lecker schmeckt Senf mit einer fruchtigen Note, zum Beispiel Dattel- oder Feigensenf. Dafür könnt ihr pürierte Trockenfrüchte in die Würzpaste einrühren.
  • Grobkörniger Senf: Wer eine grobe Konsistenz beim Senf bevorzugt, sollte die Körner nur ganz kurz mahlen. Probiert doch mal unser Rezept für groben Apfel-Senf aus.
  • Scharfer Senf: Euch fehlt noch etwas Schärfe? Dann könnt ihr ein wenig Chilipulver unter den Senf rühren – dieses solltet ihr jedoch sparsam dosieren!  
  • Kräutersenf: Für das gewisse Extra im Senf sorgen Dill, Thymian, Rosmarin oder Estragon.

Wie ihr seht, sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Bei uns findet ihr zudem weitere Senf-Rezepte, zum Beispiel für Senfsoße oder Senfeier.

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