Spargel aufbewahren: So geht's richtig

Spargel isst man am besten frisch, denn dann schmeckt er am besten. Manchmal ist es jedoch notwendig, Spargel aufzubewahren. Wir zeigen euch, wie ihr Spargel richtig lagert.

Wenn ihr es nicht schafft, frischen Spargel noch am gleichen Tag zu verbrauchen, ist es wichtig, dass ihr ihn richtig lagert. Folgendes solltet ihr beim Spargel aufbewahren unbedingt beachten:

1. Nur ungeschälten Spargel aufbewahren

Spagel lässt sich nur dann lagern, wenn er ungeschält und noch nicht behandelt ist. Sobald er blanchiert oder gegart ist, solltet ihr ihn entweder gleich verbrauchen oder sofort in Plastik-Folie wickeln und im Kühlschrank aufbewahren. Er trocknet sonst aus und verliert an Geschmack. Verzehrt geschälten Spargel deshalb spätestens am nächsten Tag.

Übrigens: Ausgetrockneten Spargel könnt ihr kurzzeitig ins Wasser stellen, damit er wieder frisch wird. Allerdings geben die Stangen dabei auch ihr Aroma an das Wasser ab. Dann auch die trockenen Enden abschneiden, die sonst holzig werden.

2. Weißen Spargel im Küchentuch aufbewahren

Die sicherste Variante, um weißen Spargel aufzubewahren, ist, ihn in ein sauberes, feuchtes Geschirrtuch zu wickeln und ihn darin ins Gemüsefach des Kühlschranks zu legen. Auf diese Weise hält er sich bis zu 3 Tage. Anschließend solltet ihr jedoch darauf verzichten, den Spargel roh zu essen. Kocht lieber eine leckere Spargelsuppe daraus.

Wichtig dabei: Achtet darauf, dass keine geruchsintensiven Früchte oder andere Lebensmittel mit starkem Eigengeruch im Kühlschrank liegen, wenn ihr darin Spargel aufbewahren wollt. Sonst nimmt der Spargel den fremden Geruch an und verliert sein eigenes Aroma.

3. Grünen Spargel unbedingt stehend aufbewahren

Grüner Spargel ist in der Aufbewahrung etwas anspruchsvoller als sein weißer Cousin. Anders als dieser sollte er nämlich stehend gelagert werden, am besten mit den Enden in kaltem Wasser. Gebt also ein bisschen Wasser (oder Eiswürfel) in ein hohes, schlankes Gefäß, stellt die Stangen hinein und deckt die Köpfe am besten mit etwas Frischhaltefolie ab. Stellt das Gefäß dann an einen dunklen Ort in eurer Küche, wo der Spargel nicht direkt der Sonne ausgesetzt ist. Auf diese Weise könnt ihr grünen Spargel 3 bis 4 Tage aufbewahren.

Ihr solltet jedoch beachten, dass Spargel Aroma an das Wasser abgibt, wenn er länger in der Flüssigkeit steht. Versucht auch deshalb wieder, die Lagerzeit so kurz wie möglich zu halten.

Wir verraten euch, was ihr beachten müsst, wenn ihr grünen Spargel zubereiten wollt.

4. Ihr könnt eingefrorenen Spargel aufbewahren

Natürlich könnt ihr Spargel zum Aufbewahren auch einfrieren. Im Gegensatz zu allen anderen Methoden ist es hier wichtig, dass ihr den Spargel vorher schält. Das gilt vor allem für weißen Spargel, aber auch grünen Spargel solltet ihr vorher grob säubern. Dann die holzigen Enden abschneiden und den Spargel in Stücke schneiden. Anschließend könnt ihr sie im Gefrierbeutel oder in einer Plastikdose ins Gefrierfach geben.

Indem ihr ihn einfriert, könnt ihr Spargel portionsweise aufbewahren und bei Bedarf in der richtigen Menge zubereiten. Dann einfach unaufgetaut in kochendem Wasser bissfest garen. Im Gefrierfach lässt sich eingefrorener Spargel bis zu 6 Monate aufbewahren. So kommt ihr auch mit leckeren Spargel-Rezepten über die spargelfreie Zeit – und verkürzt die Wartezeit bis zur nächsten Spargelzeit.

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Spargel aufbewahren: weißer Spargel im Küchentuch
Spargel aufbewahren: So geht's richtig

Spargel isst man am besten frisch, denn dann schmeckt er am besten. Manchmal ist es jedoch notwendig, Spargel aufzubewahren. Wir zeigen euch, wie ihr Spargel richtig lagert.

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