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Spinat einfrieren So bleibt das Gemüse frisch

Spinat einfrieren: Gefrorener Spinat in einer Schüssel
© HandmadePictures / Shutterstock
Spinat ist äußerst lecker und dazu noch sehr gesund. Da er sich aber nicht so lange aufbewahren lässt, erklären wir euch, wie ihr Spinat einfrieren und länger haltbar machen könnt.

Frischen Spinat einfrieren: So geht’s

Im Kühlschrank hält sich frischer Spinat nur etwa zwei Tage, deshalb könnt ihr ihn durch Einfrieren länger haltbar machen, wenn ihr zu viel von dem Gemüse gekauft habt oder es nicht sofort verarbeiten wollt. Geht dabei wie folgt vor:

  1. Bevor ihr den Spinat einfrieren könnt, solltet ihr ihn zunächst gründlich waschen, welke Blätter aussortieren und die Stiele abschneiden. Diese schmecken nämlich bitter und sind relativ hart, sodass sie den Genuss schmälern würden.
  2. Im nächsten Schritt empfiehlt es sich, den Spinat zu blanchieren, damit er seine Farbe und den Großteil seiner Nährstoffe behält. Dafür müsst ihr Wasser aufkochen und den Spinat in einem Sieb für eine Minute in den Topf hängen. Anschließend schreckt ihr das Gemüse sofort in Eiswasser ab. Alternativ könnt ihr auch eine Schöpfkelle zur Hilfe nehmen.
  3. Lasst die Blätter gut abtropfen und trocknet sie gegebenenfalls mit einer Salatschleuder oder tupft sie mit Küchenpapier ab. Der Spinat muss ganz trocken sein, damit sich beim Einfrieren keine Eiskristalle bilden und das Essen später verwässert.
  4. Nun könnt ihr die Spinatblätter in einen gefriergeeigneten Behälter füllen – wer mag, kann sie auch vorab klein hacken und zum Beispiel portionsweise in Eiswürfelformen einfrieren.

Rohen Spinat einfrieren

Junge, sehr zarte Spinatblätter kann man auch einfrieren, ohne sie vorher zu blanchieren. Wichtig ist, dass sie frisch sind und gründlich gewaschen sowie getrocknet werden. Ihr solltet jedoch bedenken, dass die grüne Farbe beim Einfrieren dann nicht so gut erhalten bleibt.

Blattspinat zubereiten: So einfach geht's

Gekochten Spinat einfrieren

Auch bereits gekochter Spinat lässt sich einfrieren, allerdings solltet ihr dabei einige Dinge beachten. Wird das Essen nämlich zu lange bei Zimmertemperatur gelagert, kann sich das im Spinat enthaltene Nitrat in Nitrit umwandeln. Bei Nitrit handelt es sich um einen gesundheitsgefährdenden Stoff, der den Sauerstofftransport im Blut hemmen kann – Babys und Kleinkinder sollten deshalb keinen aufgewärmten Spinat essen.

Wenn ihr gekochten Spinat einfrieren wollt, achtet dabei auf folgende Punkte:

  • Das Essen sollte schnell abgekühlt werden, am besten im Kühlschrank oder im kalten Wasserbad.
  • Den Spinat anschließend sofort luftdicht verschlossen im Tiefkühler einfrieren.
  • Das Gemüse im Kühlschrank auftauen lassen und schnell zubereiten. Noch besser: Den gefrorenen Spinat ohne Auftauen direkt in den Topf geben, zum Beispiel als Zutat in einem Curry.
  • Wenn ihr den Spinat aufwärmen wollt, sollte er für mindestens zwei Minuten auf über 70 Grad Celsius erhitzt werden.
  • Das Gemüse sollte kein zweites Mal aufgewärmt werden.

Wenn ihr euch an diese Tipps haltet, steht dem Spinat-Genuss nichts im Weg. Bei uns erfahrt ihr übrigens auch, wie man Spinat kochen und ob man Spinat roh essen kann. Stöbert durch die leckeren Spinat-Rezepte aus der BRIGITTE-Küche und lasst euch inspirieren!


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