Spinat kochen: So geht’s richtig

Wenn ihr frischen Spinat kochen wollt, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Wir verraten euch die besten Tipps für leckeren Blattspinat.

Spinat kochen: Die Zutaten

Für 4 Portionen:

  • 1 kg frischer Spinat
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer
  • Muskatnuss

Spinat kochen – Schritt für Schritt

  1. Bevor ihr den Spinat kochen könnt, müsst ihr die Blätter vom Stiel rupfen. Anschließend die Spinatblätter gründlich waschen und in einem Sieb abtropfen lassen.
  2. Als nächstes Salzwasser zum Kochen bringen und den Spinat 30 Sekunden blanchieren. Schöpft ihn danach mit einer Schaumkelle aus dem Wasser und schreckt ihn sofort in Eiswasser ab, damit die Blätter schön grün bleiben. Den Spinat gut ausdrücken.
  3. Die Zwiebel abziehen und fein würfeln. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln kurz darin anschwitzen. Die Spinatblätter dazugeben, Deckel auflegen und 5-10 Minuten den Spinat kochen, bis er zusammenfällt.
  4. Den Blattspinat nach dem Kochen mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Dann könnt ihr ihn beispielsweise mit Salzkartoffeln und Spiegelei servieren.

Tipp: Für noch mehr Geschmack könnt ihr auch eine Knoblauchzehe mit den Zwiebeln andünsten. Gewürze wie Curry oder Majoran verleihen dem Gemüse eine ganz besondere Note.

Blattspinat zubereiten: So einfach geht's

Rahmspinat kochen

Rahmspinat muss nicht zwingend aus dem Tiefkühlregal kommen, ihr könnt ihr auch ganz einfach selber machen. Dafür müsst ihr wie oben angegeben den Spinat kochen und etwa 200 Milliliter Sahne hinzufügen, sobald die Blätter in sich zusammenfallen. Lasst den Spinat fünf Minuten köcheln, schmeckt ihn ab und serviert ihn anschließend – zum Beispiel als Beilage zu Kartoffelpüree.

Darf man Spinat erneut aufwärmen?

Wenn Spinat aufgewärmt wird, wandelt sich das in ihm enthaltene Nitrat in Nitrit um. Dieses kann in großen Mengen gesundheitsschädigend sein und zum Beispiel zu Erbrechen oder Übelkeit führen. Wenn Spinat jedoch nicht bei Zimmertemperatur, sondern gekühlt gelagert wird, besteht für erwachsene Menschen keine Gefahr, da die Mengen an Nitrit zu gering sind. Kleinkinder sollten hingegen keinen aufgewärmten Spinat essen. Generell sollte Spinat im Kühlschrank maximal zwei Tage aufbewahrt und dann verzehrt werden. Hier erfahrt ihr alles, was ihr rund um das Thema Spinat aufwärmen wissen müsst.

Bei uns findet ihr köstliche Spinat-Rezepte, frischer Blattspinat schmeckt beispielsweise auch hervorragend als Spinatsalat oder zu Pasta, wie unsere Pennoni mit Spinat-Ricotta-Soße beweisen. Ebenfalls lecker: Spinatquiche und gefüllte Cannelloni mit Spinat. Lasst es euch schmecken!

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