Ulrike kocht: Kürbiskuchen im Glas - ohne Backen!

Seid ihr auch immer auf der Suche nach neuen Kürbis-Rezepten? Ich hatte in diesem Jahr große Lust, etwas ganz Neues auszuprobieren. Das ist das tolle Ergebnis.

In diesem Jahr habe ich mich ganz besonders auf die Kürbis-Zeit gefreut, denn dank Pinterest wusste ich schon seit Langem, was ich alles mit dem Herbstgemüse anstellen wollte. Dieses Rezept stand gleich ganz oben auf meiner Liste. Denn wie genau ein Kürbiskuchen eigentlich schmeckt, hat mich schon länger mal interessiert. Erst recht, wenn er nicht gebacken werden muss – und so hübsch im Glas daher kommt.

Kürbiskuchen im Glas: Ein Klassiker neu interpretiert

Kürbiskuchen ist ein sehr traditionelles amerikanisches Gericht, das bei keinem Thanksgiving-Dinner und auch in der Weihnachtszeit auf keiner Tafel fehlen darf. Knackpunkt jedes Kürbiskuchens ist das Kürbispüree. Das bekommt man in Amerika in jedem Supermarkt – hierzulande muss man allerdings lange danach suchen. Einfacher ist es, das Püree selber zu machen. Für diese Variante habe auch ich mich entschieden.

Eigentlich ist dieser no-bake Pumpkin Cake im Glas eher ein Schichtdessert, das sich aus allen Zutaten des klassischen Kürbiskuchens zusammensetzt. Also eine sehr modern interpretierte Variante des Kuchens. Insgesamt gibt es drei Schichten, die ihr erst einzeln zubereitet und dann übereinander ins Glas stapelt: eine knusprige Teigschicht, eine cremige Schicht aus gewürztem Kürbispüree und die sündhaft leckere Sahneschicht. Das Schöne: Alle Schichten sind wahnsinnig schnell zubereitet!

Kürbiskuchen im Glas – in nur 30 Minuten!

Statt eines klassischen Teigs zerbröseln wir nämlich für den Kuchenboden einfach knusprige Amarettini und vermischen sie mit geschmolzener Butter. Perfekte Teigkonsistenz – in nicht mal 5 Minuten und ohne zu backen.

Für die Kürbisschicht schneiden wir einen Hokkaido-Kürbis in kleine Stücke, entfernen die Kerne und lassen das Fruchtfleisch ca. 20 Minuten köcheln. Dann den Kürbis pürieren und mit jeweils einem Teelöffel Zucker und Zimt abschmecken. Die Cremeschicht wird aus Schlagsahne und Frischkäse angerührt und dann in eine Spritztüte gefüllt. Alternativ geht auch ein Tiefkühlbeutel, von dem ihr unten eine kleine Ecke abschneidet.

Nun will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen: Hier kommt das Rezept!

Zutaten:

  • 350 Gramm Amarettini (alternativ Spekulatius)
  • 12 Esslöffel geschmolzene Butter
  • 3 Esslöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 kleinen Hokkaido-Kürbis
  • 250 Gramm Schlagsahne
  • 220 Gramm Frischkäse

Zubereitung:

Kürbisschicht:

  1. Kürbis schälen teilen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Die Kürbisstücke ca. 20 Minuten lang köcheln lassen und unterdessen die Teigschicht vorbereiten.
  3. Nach dem Kochen die Kürbisstücke mit etwas Zucker und Zimt pürieren und beiseite stellen.

Teigschicht:

  1. Ein paar Kekse zur Dekoration zur Seite legen.
  2. Kekse in Mixer geben und zerkleinern oder alternativ in einen Beutel füllen und mit einem Fleischklopfer oder mit einer Teigrolle zerkleinern.
  3. Die zerbröselten Kekse in einer Schüssel mit der geschmolzenen Butter verrühren und beiseite stellen.

Sahneschicht:

  1. Schlagsahne steif schlagen
  2. Den Frischkäse unter die steife Sahne heben und beiseite stellen.

Für den Kuchen:

  1. Die Schichten abwechselnd (beginnend mit dem Teig) in zwei saubere Gläser füllen. Am besten füllt ihr die Kürbis- und die Sahneschicht dafür in Spritzbeutel. So geht’s sauber und ihr könnt den no-bake Kürbiskuchen gut dekorieren.
  2. Mit der Sahneschicht abschließen, ein paar Kekse auf dem Kuchen platzieren und eine Prise Zimt darauf verteilen.
  3. Bis zum Servieren möglichst kalt stellen und dann genießen.

Das gibt richtig große Augen rund um den Tisch. Das verspreche ich euch!

Hier findet ihr ein weiteres leckeres Kürbis-Dessert.

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