Veganes Rührei: Das beste Rezept

Ein gutes Rührei gehört zu einem ordentlichen Frühstück einfach dazu! Hier erfährst du, wie du die vegane Variante zubereitest, die ganz ohne tierische Produkte auskommt!

Rührei ohne Ei – wie geht das?

Veganer ernähren sich ohne tierische Produkte, das heißt Ei, Käse, Butter & Co. gehören nicht zum Speiseplan. Doch das bedeutet noch lange nicht, dass Veganer auf "Scrambled Eggs" verzichten müssen! Denn seien wir mal ehrlich, so ein leckeres Rührei gehört doch zu einem guten Sonntagsfrühstück einfach dazu! Statt der Eier greifen Veganer einfach zu Tofu und entsprechenden Gewürzen und zaubern so ihr perfektes Sonntagsrührei.

Veganes Rührei: Rezept

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

  • 400 g Naturtofu
  • 1 Zwiebel 
  • Sonnenblumenöl
  • 2 El Sojasahne
  • 2 Tl Kurkumapulver
  • 120 ml Wasser
  • Kala Namak
  • Pfeffer
  • Paprikapulver

Zubereitung:

  1. Zerkleinere den Tofu per Hand oder mit einer Gabel, sodass viele kleine Krümel entstehen.
  2. Schneide die Zwiebel in kleine Stückchen.
  3. Erhitze etwas Pflanzenöl in einer Pfanne. Brate den Tofu kurz an und gib anschließend die Zwiebelstückchen dazu.
  4. Lasse alles für circa 4 Minuten braten und hebe das Kurkumapulver unter. 
  5. Anschließend fügst du das Wasser und einen Schuss Sojasahne dazu und lässt es kurz aufkochen.
  6. Schmecke das vegane Rührei mit Kala Namak, Pfeffer und Paprikapulver ab.

Veganes Rührei verfeinern

Um die De-Luxe-Variante deines veganen Rühreis herzustellen, kannst du:

  • Tomaten oder Paprika mit anschmoren
  • Pilze unterheben
  • Die Sojasahne durch Mandelmus ersetzen
  • Einen Teil des Naturtofus durch Räuchertofu und Seidentofu ersetzen: Der Naturtofu sorgt mit seinem Raucharoma für extra Geschmack und Seidentofu macht das vegane Rührei etwas saftiger.
  • Das fertige Tofu-Rührei mit Schnittlauch garnieren

Veganes Rührei: Das bewirken die Zutaten

  • Tofu: Tofu wird aus Sojabohnen hergestellt und kann gebraten, gebacken oder auch auf dem Grill zubereitet werden. Da Tofu kaum Eigengeschmack besitzt, muss er entweder mariniert oder mit Gewürzen abgeschmeckt werden.
  • Kala Namak: Hierbei handelt es sich um vulkanisches Steinsalz, das auch als "Schwarzsalz" bekannt ist. Durch den schwefeligen Geschmack schmecken Gerichte, die mit diesem Salz damit gewürzt werden, leicht nach Eiern. Setze das Kala Namak sparsam ein – eine Prise genügt meistens schon!
  • Kurkuma: Kurkuma färbt Gerichte gelb und sorgt somit für die typische Farbe des Rühreis. Allerdings hat Kurkuma auch einen prägnanten Eigengeschmack, weshalb man das Gewürz bewusst nutzen sollte.

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