Rotkohl - die besten Rezepte

Rezepte mit Rotkohl sind perfekt für die kalten Tage. Rotkohl schmeckt klassisch als Beilage oder mal anders: vegetarisch, in der Bowl oder als Rotkohl-Salat.

Rotkohl richtig kochen - so geht's

Ihr braucht:

  • 1 Kohlkopf (ca. 750 Gramm)
  • 1 EL Butter
  • 2 Zwiebeln
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt

So kocht ihr Rotkohl richtig:

  1. Rotkohl putzen, die äußeren Blätter entfernen, dann den Strunk abschneiden und den Kohl erst halbieren und dann vierteln.
  2. Die Viertel in feine Streifen schneiden oder den Rotkohl hobeln. Das geht zum Beispiel mit einer Brotschneidemaschine oder einer Raspel.
  3. Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebeln fein würfeln und darin glasig dünsten. Den Rotkohl zugeben und dann etwa 5 Minuten lang mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Das Lorbeerblatt dazugeben und alles ca. 20 Minuten zugedeckt garen lassen.

Rotkohl - viel mehr als eine Beilage!

Bei Rotkohl (je nach Region auch Rotkraut oder Blaukraut genannt) denken die meisten von uns sofort an Gänsebraten und Klöße. Dabei kann das Wintergemüse viel mehr als nur Beilage sein!

Auch als Rohkost-Salat oder als vegetarisches Gericht, zum Beispiel verfeinert mit Wacholderbeeren oder Johannisbeergelee, schmeckt der Kohl lecker. Darüber hinaus ist er auch sehr gesund: Rotkohl enthält viel Vitamin C (schon 200g decken den Tagesbedarf!), Vitamin K, Kalium, Selen, Magnesium, Eisen, Senföle und sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem stärken und entzündungshemmend wirken. Sie geben dem Rotkohl seine typisch violette Farbe.

Weil er viele Ballaststoffe enthält, macht Rotkohl lange satt und regt die Verdauung an. Wie gut, dass wir Unmengen davon essen können - denn Rotkohl hat nur wenig Kalorien (31 kcal pro 100 Gramm). Damit eignet er sich bestens für eine kalorienbewusste Ernährung.

Abwechslungsreich kochen mit Rotkohl

Sowohl roh als auch gekocht gehören Äpfel in fast jedes Rotkohl-Rezept, weswegen auch der Name Apfelrotkohl geläufig ist (hier findet ihr unser Rezept für Apfel-Gewürz-Rotkohl). Andere typische Zutaten sind Zwiebeln, Pfeffer, Gewürznelken, Maronen, Muskat und Lorbeerblätter. Wer einen sensiblen Magen hat, sollte Rotkohl nicht roh essen. Ingwer oder Kümmel machen ihn beim Kochen bekömmlicher.

Rotkohl bekommt man das ganze Jahr über im Supermarkt. Das Gemüse kann bis zu zwei Kilogramm wiegen. Sind die Blätter fest und matt glänzend, ist der Kohl frisch. Im Kühlschrank (Gemüsefach) ist er bis zu drei Wochen haltbar. Wenn er schon angeschnitten ist, sollte er mit Frischhaltefolie umwickelt werden. Nicht zusammen mit Äpfeln oder Tomaten lagern - das von ihnen abgesonderte Gas Ethylen lässt den Kohl schneller welken. Vor dem Kochen sollte der Kohl kurz abgespült und seine äußeren Blätter und der Strunk entfernt werden.

Wissenswertes über Rotkohl

Je nach Bodenbeschaffenheit und Zubereitung ändert der Kohl seine Farbe - was auch seine unterschiedlichen Namen (Rotkraut und Blaukraut) erklärt: In sauren Böden ist er eher rot, in alkalischen Böden eher bläulich.

Werden beim Rotkohl kochen Essig, Wein oder andere säurehaltige Zutaten verwendet, nimmt er eine rote Farbe an. Kommen hingegen Zucker oder andere alkalische (basische) Zutaten dazu, bleibt seine violette Farbe erhalten oder färbt sich noch etwas ins Bläuliche. Verantwortlich sind dafür die natürlichen Farbstoffe (Anthocyane) im Kohl, die auf das Säure-Base-Verhältnis reagieren.

Zu Ostern kann man mit Rotkohl übrigens auch ganz natürlich Eier färben, indem man sie entweder direkt in den gekochten Kohl legt oder in einen Sud mit Wasser - dann ist die Farbe nicht ganz so intensiv.

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