Pesto selber machen - köstliche Rezepte

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Pesto selber machen ist ganz einfach - unsere Rezepte beweisen es! Es schmeckt nicht nur zu Nudeln, Pesto veredelt auch Fleisch, Salate, Suppen.

Video-Kochschule: Pesto alla genovese selber machen

Stiftung Warentest: Fertig-Pesto ist oft "mangelhaft"

Warum wir Pesto selber machen? Weil es einfach besser schmeckt als das fertige Pesto aus dem Supermarkt. In dem sind Pinienkerne, Olivenöl und Pecorino nämlich oft nur in winzigen Mengen zu finden - schließlich sind Sonnenblumenöl, Cashewkernpulver und Hartkäse viel billiger. Außerdem enthält Fertig-Pesto oft auch noch Aromen und Konservierungsmittel. Die Stiftung Warentest hat 30 aus dem Supermarkt unter die Lupe genommen. Das vernichtende Urteil: Nur drei davon bekamen die Note Gut, ein Drittel schnitt mangelhaft ab.

Dabei ist es doch eigentlich so einfach: Für das klassische Pesto alla Genovese braucht man nur Olivenöl, frische Basilikumblätter, Knoblauch, Pinienkerne, Parmesan (oder Pecorino) und Salz und Pfeffer zum Abschmecken - sonst nichts. Natürlich lässt sich dieses Grundrezept für Pesto auch kreativ variieren: Bei uns finden Sie neben dem Rezept für Pesto alla Genovese auch Rezepte für Pesto mit Minze oder Bärlauch und sogar Varianten mit Spargel oder Datteln.

So bleibt Pesto lange frisch

Pesto mit Nudeln ist ein schnelles Mittagessen. Aber Pesto schmeckt nicht nur zu Nudeln, man kann damit auch viele andere Gerichte verfeinern. Probieren Sie beispielsweise mal unsere Erdbeer-Tarte mit Sauerampfer-Pesto oder die Minestrone mit weißen Bohnen und Raukepesto! Und auch als Würzsoße zu gebratenem Fleisch ist Pesto eine köstliche Wahl.

Egal ob Nudeln, Suppe oder Fleisch: Pesto wird gewöhnlich nicht erhitzt, sondern hinterher unter das Essen gerührt oder dazu gereicht. Und sollte am Ende etwas übrig bleiben: Selbst gemachtes Pesto hält sich im Kühlschrank in einem Schraubglas fest verschlossen bis zu drei Wochen frisch. Am besten bleibt das Aroma erhalten, wenn Sie das Pesto glatt streichen und etwas Olivenöl darauf gießen, so dass die Oberfläche knapp bedeckt ist.

Übrigens: Der Begriff "Pesto" geht zurück auf das italienische Wort "pestare". Das bedeutet so viel wie "zerstampfen" - denn ganz klassisch wird Pesto im Mörser gemacht. Das kostet allerdings einiges an Kraft in den Armen! Leichter geht's im Mixer oder mit dem Pürierstab - dann aber nicht zu lange mixen, sonst kann das Pesto bitter werden.

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